Südafrika – Abwechslungsreicher Garden Route Roadtrip (Route für 2-3 Wochen)

Garden Route Roadtrip: Küste von Wilderness
"Südafrika, Ausblick vom Dolphin View Point in Wilderness"

Wilde Tiere, traumhafte Natur, schneeweiße Strände, Big City Life und kulinarische Highlights… Alle das und noch viel mehr findet ihr entlang der Garden Route im Westen Südafrikas. Damit zählt die legendäre Roadtripstrecke zwischen Kapstadt und Port Elizabeth zu den abwechslungsreichsten Routen weltweit und ist genau richtig um dem kalten deutschen Winter zu entfliehen. Als wahre Roadtrip-Enthusiasten konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, uns auf diese Reise zu begeben und die Schönheit Südafrika zu entdecken. Hier geben wir euch Inspiration zu eurer Route für einen Garden Route Roadtrip von zwei bis drei Wochen…

Kapstadt – Erkunde die Metropole am Kap (4 Tage)
Hermanus – Easy Going und Whale Watching (1-2 Tag)
Kap Agulhas – Der südlichste Punkt Afrikas (1-2 Tag)
De Hoop Nature Reserve – Wildlife und Dünen am Ozean (1 Tag)
Wilderness – Paradies für Outdoor-Aktivitäten (1 Tag)
Plettenberg Bay – Meeresabenteuer und Naturschönheit (2 Tage)
Colchester – Tor zum Addo Elephant  National Park (2 Tage)
Oudtshoorn – Mitten in der Kleinen Karoo Wüste (1-2 Tage)
Touwsrivier – Auf Safari im Aquila Game Reserve (1 Tag)
Stellenbosch & Franschhoek – Erkunde die Winelands (3 Tage)

Garden Route Roadtrip: Swellendam
"Südafrika, Straßen von Swellendam"

Auch wenn die eigentliche „Garden Route“ nur zwischen Mossel Bay und dem Tsitsikama Nationalpark liegt, verbindet der klassische Garden Route Roadtrip die beiden Metropolen Kapstadt und Port Elizabeth. Dabei beträgt die reine Fahrzeit zwischen den beiden Städten nur rund neun Stunden, wäre also theoretisch an einem Tag machbar. Da ihr aber natürlich noch etwas erleben wollt, solltet ihr deutlich mehr Zeit einplanen. Wir haben den Roadtrip von Kapstadt nach Port Elizabeth und zurück in zweieinhalb Wochen gemacht, hätten aber gern noch mehr Zeit gehabt, daher würden wir euch für Hin- und Rückweg eher drei Wochen empfehlen.

Anreise - Wo startet der Garden Route Roadtrip?

Kapstadt ist der perfekte Ausgangspunkt für euren Garden Route Roadtrip. Natürlich könnt ihr die Route auch umdrehen und in Kapstadt enden, dann habt ihr den Vorteil, dass ihr schon mal mit Südafrika und dem Linksverkehr warm geworden seid. Kapstadt ist im Gegensatz zu den kleineren Städten und naturnahen Gebieten sehr wuselig und kann am Anfang etwas überfordern. Lasst es euch aber keinesfalls nehmen diese beeindruckende Metropole und die Kap-Region zu erkunden. Kapstadt wird von den großen deutschen Flughäfen Frankfurt und München im Winterflugplan nahezu täglich angeflogen. Aus allen anderen Regionen Deutschlands erreicht ihr Kapstadt mit einem kleinen Zwischenstop. Wenn ihr die Garden Route nur Oneway fahren möchtet, könnt ihr problemlos einen Inlandsflug nach oder von Port Elizabeth anhängen.

Kapstadt Tipps: Bunter Strandhäuser am Muinzenberg Beach
"Kapstadt, Tagesausflug zum Muinzenberg Beach"

Die folgende Route zeigt eine optimierte Version unseres eigentlichen Garden Route Roadtrips. Sie ist beliebig wandelbar, kann z.B. in die andere Richtung oder als Acht gefahren werden. Wir haben schon eingearbeitet was wir beim nächsten Mal anders machen würden. Unsere tatsächlichen Route hat nämlich folgende Probleme aufgeworfen:

Umwege: Wir waren direkt nach Kapstadt auf Safari im Aquila Private Game Reserve*, weil wir auch am Anfang eine Safari machen wollten, mussten dafür aber einen unlogischen Umweg fahren.

Unterkunftswechsel: Wir haben versucht nicht täglich die Unterkunft zu wechseln. Das hat den Vorteil, das ihr für mehrere Tage eine Base habt, aber auch den Nachteil eine lange Anfahrt zu Tageszielen in Kauf nehmen zu müssen.

Fahrtstrecke: Allgemein hatten wir in der ursprünglichen Route viel zu oft zu lange Fahrzeiten von über vier Stunden und würden empfehlen eher kürze Etappen zu planen.

Zeitplanung: Es wird empfohlen für den Garden Route Roadtrip Oneway min. 7 Tage und für den Roundtrip min. 10-14 Tage einzuplanen. Wenn ihr allerdings viele Highlights erleben wollt, solltet ihr Oneway min. zwei Wochen und Return min. drei Wochen einplanen (inkl. Kapstadt).

Kapstadt - Erkunde die Metropole am Kap (4 Tage)

Kapstadt und die Kap-Region, bieten eine gelungene Mischung aus Big City Life, spannender Geschichte und beeindruckender Natur. Die weißen Häuser der City Bowl schmiegen sich in die steilen Berghänge des Table Mountain Nationalparks, hier treffen die Berge auf den azurblauen Ozean und schneeweiße Sandstrände. Damit ist Kapstadt ein Paradies für Naturliebhaber. Aber auch Gourmets und Shoppingbegeisterte können sich an der Waterfront oder Sea Point ins Getümmel stürzen, lecker schlemmen und in coolen Boutiquen die Kreditkarte glühen lassen. Kapstadt überzeugt mit stylischem und modernem Ambiente, bietet aber auch Einblick in die dunkle Vergangenheit Südafrikas und die Rassentrennung. Ihr seht es gibt einiges zu erleben und viele Aktivitäten sind stark wetterabhängig, daher würden wir euch zur Erkundung Kapstadts und einen Mini-Roadtrip um die Kap-Halbinsel mindestens vier Tage empfehlen. Die besten Tipps zur Metropole am Kap findet ihr in einem separaten Beitrag…

Kapstadt Tipps: Waterfront
"Kapstadt, Clock Tower an der Waterfront"

Wanderung auf den Lion´s Head & den Tafelberg: Die Wanderung auf den Tafelberg, auf den ihr übrigens auch mit der Seilbahn fahren könnt, ist stark wetterabhängig. Es gibt zahlreiche Wanderung unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrad. Der Lion´s Head ist hingegen einfacher zu besteigen. Wanderneulingen empfehlen wir, sich einer geführten Tour anzuschließen.  (Hier geht´s zum Anbieter*)

Hubschrauber Rundflug: Die Citybowl zwischen Ozean und Tafelberg bietet eine unglaubliche Kulisse, nirgends habt ihr einen besseren Überblick über diese spektakuläre Szenerie als bei einem Helikopter-Rundflug. (Hier geht´s zum Anbieter*)

Mini-Roadtrip um die Kap Halbinsel: Das absolute Highlight sind die süßen Pinguine am Boulders Beach, aber auch beeindruckende Natur rund um das berühmte Kap der Guten Hoffnung und der schneeweiße Muinzenberg Beach mit seinen bunten Holzhäusern. Startet unbedingt früh in den Tag um alle zu schaffen!

Kapstadt Tipps: Blick vom Lion´s Head
"Kapstadt, Blick auf den Tafelberg, die 12 Apostel und Sea Point vom Lion´s Head"

Hermanus - Easy Going und Whale Watching (1-2 Tag)

Die Küstenstadt Hermanus ist als einer der besten Spots zur Walbeobachtung bekannt geworden. Die besten Chancen habt ihr in den Monaten Juli bis Oktober, da die Wale dann aus den kalten Gewässern in wärmere Gebiete ziehen um ihr Kälber zu gebären. Aber auch im Juni und November verirren sich einzelne Wale in die Gegend. Während der Walsaison könnt ihr die Tiere bereits von der Küste aus beobachten. Wir waren im südafrikanischen Sommer (Januar / Februar) in Südafrika. Zu dieser Zeit war keine Walsaison, somit hat uns eine Nacht in Hermanus als Zwischenstop vollkommen ausgereicht. Am Abend haben wir uns den Ort angeschaut und eine kleine Küstenwanderung auf den Klippen unternommen. Während der Saison würden wir mindestens 2 Tage empfehlen.

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Pinguin Kolonie in Betty´s Bay: Auf dem Weg nach Hermanus lohnt sich ein Zwischenstop bei der Pinguin Kolonie am Stony Point in Betty´s Bay. Der Eintritt ist deutlich günstiger als am Boulders Beach. Ihr spaziert auf einem Küstenweg mit toller Aussicht und kommt den Tieren sehr nahe.

Whale Watching: Während der Walsaison habt in Hermanus die besten Chancen den Meeresgiganten ganz nah zu kommen. (Hier geht´s zum Anbieter*)

Ozean Safari: Außerhalb der Walsaison könnt ihr bei Ozean Safaris dennoch Delfine, Robben und Seevögel beobachten und habt dabei eine fantastische Aussicht auf die Küste. (Hier geht´s zum Anbieter*)

Mit Haien tauchen in der Gansbaai: Ein ganzjähriges Abenteuer was seines Gleichen sucht. Traut ihr euch zu einem der gefürchteten Raubtieren in die Tiefe zu steigen?  (Hier geht´s zum Anbieter*)

Garden Route Roadtrip: Hermanus
"Südafrika, Küstenwanderung in Hermanus"

Kap Agulhas - Der südlichste Punkt Afrikas (1-2 Tag)

Sei es das Nordkap als nördlichster Punkt Europas oder das Kap Algulhas als südlichster Punkt Afrikas, derartige Superlative üben auf Menschen eine besondere Anziehungskraft aus. Am Kap Agulhas in Südafrika kommt eine weitere Besonderheit hinzu, hier trifft der kalte Atlantik auf den warmen Indischen Ozean. Damit leitet sich auch ein merklicher Unterschied in der Badekultur ein. Während westlich des Kaps das Baden im Meer recht frisch ist, werdet ihr im Osten immer mehr Menschen beim Schwimmen beobachten können. Wir hatten zwei Nächte in einer wunderschönen Unterkunft* und haben die idyllische Lage mit langen Spaziergängen am Meer sehr genossen. An einem Tag haben wir einen Ausflug ins De Hoop Nature Reserve gemacht. Die Anfahrt dort hin ist allerdings mit 1,5 Stunden auf einer Schotterpiste sehr lang und unwegsam, sodass ihr den Aufenthalt auch auf das Kap Agulhas und De Hoop aufteilen könnt.

Garden Route Roadtrip: Struisbaai
"Südafrika, strahlend weiße Strände von Struisbaai"

Küstenwanderung zum Schiffswrack: Ihr könnt die Wanderung vom Parkplatz am Leuchtturm starten. Es geht immer die Küste entlang, zuerst auf Stegen und dann auf Schotterwegen. Auf dem Weg kommt ihr automatisch am südlichsten Punkt Afrikas vorbei. Die Wanderung dauert hin und zurück ca. 1,5 Stunden.

Strände von Struisbaai: Die Bucht scheint unendlich lang und bietet paradiesische schneeweiße Strände vor türkisblauem Meer. 

Baden in den Tidal Pools: In der Wohngegend am Kap Agulhas gibt es mehrere Tidal Pools in denen sich das Wasser durch die Sonne erwärmt und ihr geschützt vorm Wellengang planschen könnt.

Parrie the Stingray: Am Hafen von Struisbaai könnt ihr mit etwas Glück Rochen direkt vom Ufer aus beobachten.

Garden Route Roadtrip: Kap Agulhas
"Südafrika, Atlantik trifft Indischen Ozean am Kap Agulhas"
Garden Route Roadtrip: Kap Agulhas
"Südafrika, Leuchtturm am Kap Agulhas"

De Hoop Nature Reserve - Wildlife und Dünen am Ozean (1 Tag)

Das De Hoop Nature Reserve ist noch ein echter Geheimtipp und sollte auf keinem Garden Route Roadtrip fehlen. Das Naturreservat ist nur über eine lange Schotterstraße zu erreichen, daher scheuen viele die Anfahrt und dementsprechend ruhig ist es im Park. Die Straße ist jedoch mit einem normalen Mietwagen befahrbar und es ist kein Geländewagen erforderlich. Ihr könnt den Park auf eigene Faust erkunden, aber auch einen Game Drive machen, Wandern oder Mountainbiken. Bereits am Wegesrand werdet ihr einige Tiere wie Zebras, Kudus und Strauße sehen. Die Big Five sucht ihr hier jedoch vergeblich, werdet dafür aber mit einer atemberaubenden Natur zwischen Flüssen, grüner Landschaft und einer beeindruckenden Küstenlinie mit riesigen Dünen belohnt. Da hier keine gefährlichen Tiere zu Hause sind, laufen sie frei herum und kommen auch mal zum Frühstück an eurer Terrasse vorbei, daher empfehlen wir euch hier eine Nacht zu übernachten.

Küstenwanderung „The Whale Trail“: Der Trail führt rund 55km die Küste entlang und bietet insgesamt fünf Übernachtungsstops. Natürlich könnt ihr aber auch nur auf einem Teil des Weges die Küste entlang wandern. Mit etwas Glück seht ihr auch Wale und Delfine. Der Startpunkt ist an den Dünen von Koppie Allen.

Mountain-Bike-Safari: Eine Safari der besonderen Art erwartet euch vom Sattel aus. An der Parkinformation könnt ihr euch Bikes ausleihen und auf den zahlreichen Mountain-Bike-Strecken den Park erkunden.

Swellendam: Auf dem Weg nach Wilderness kommt ihr in Swellendam vorbei. Auch wir hatten hier nur einen kurzen Stop, fanden den Ort aber sehr schnuckelig. Es gibt viele schöne Cafés und Boutiquen.

Wilderness - Paradies für Outdoor-Aktivitäten (1 Tag)

Wilderness ist ein wahres Paradies für Outdoorfans. Es liegt auf halber Strecke zwischen Mossel Bay und Plettenberg und damit mitten in der eigentlichen „Garden Route“. Der Küstenabschnitt wird übrigens „Garden Route“ genannt, weil es dort besonders grün ist. Die vom Meer kommenden Wolken bleiben an den Bergen hängen und regnen ab, dadurch entsteht die saftige Vegetation. Die Gegend rund um Wilderness spiegelt genau das wieder, hier gibt es wunderbar schattige Wälder, Wasserfälle und zahlreiche Flüsse die sich durch die grüne Landschaft winden. Wir haben Wilderness als Tagesausflug von Plettenberg besucht, würden aber auch hier auf Grund der langen Fahrzeit nochmal einen zusätzlichen Zwischenstop einfügen.

Garden Route Roadtrip: Küste von Wilderness
"Südafrika, Ausblick vom Dolphin View Point in Wilderness"

Half Collared Kingfisher Trail: Die schattige Wanderung führt euch entlang eines Flusslaufs durch das Tal zu einem Badeplatz am Wasserfall. Dabei müsst ihr den Fluss mit einem schwimmenden Ponton überqueren und könnt Teilstücke mit dem Kanu zurücklegen.

Kanu-Tour: Rund um Wilderness gibt es unzählige Flüsse und Seen. Genießt die grüne Landschaft vom Wasser aus und leiht euch ein Kanu aus. (Hier geht´s zum Anbieter*)

Dolphin View Point: Der Viewpoint liegt direkt an der Zufahrtsstraße nach Wilderness an der Küste. Wie der Name schon sagt könnt ihr hier mit etwas Glück Delfine sehen. In jedem Fall habt ihr einen tollen Blick auf die Küste und die Flussmündung.

Map of Afrika: Wenn ihr schon mal in der Gegend seid, könnt ihr auch diesen View Point besuchen. Der Fluss schlängelt sich so durch die Berge, dass die Form von Afrika in die Landschaft gezeichnet ist.

Garden Route Roadtrip: Map of Africa in Wilderness
"Südafrika, Map of Africa in Wilderness"
Garden Route Roadtrip: Kingfisher Trail in Wilderness
"Südafrika, Kingfisher Trail in Wilderness"
Garden Route Roadtrip: Kingfisher Trail in Wilderness
"Südafrika, Kingfisher Trail in Wilderness"

Plettenberg Bay - Meeresabenteuer und Naturschönheit (2 Tage)

Plettenberg ist einer unserer absoluten Lieblingsorte während des Garden Route Roadtrips. Wir hatten hier eine traumhaft schöne Unterkunft* in der wir uns richtig heimisch gefühlt haben. Man kann hier unglaublich viel unternehmen und die Wanderung auf der Halbinsel im Robbenberg Nature Reserve gehört definitiv zu unseren Highlights auf der Garden Route. Die Natur ist wunderschön und ein Paradebeispiel für die südafrikanische Küste. Zudem könnt ihr dort mit Robben auf Tuchfühlung gehen und bei Ocean Safaris viele weitere Meeresbewohner aus nächster Nähe beobachten. Der unendlich lange Sandstrand macht „Plett“ außerdem zu einem beliebten Reiseziel für Südafrikaner.

Extra Tipp: Ihr sucht noch ein tolles Restaurant? Wir können das Barrington´s in Plett wärmstens empfehlen! Die Location ist sehr stylisch und das Essen köstlich, darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an Craft Beer.

Robbenberg Nature Reserve: Auf der Halbinsel gibt es drei Wanderungen unterschiedlicher Länge. Es geht größten Teils die Küste entlang, von hier könnt ihr die Robben im Wasser beobachten. Nach der Wanderung laden die Strände zu einer Abkühlung ein.

Schnorcheln mit Robben: Die verspielten Tiere kommen euch unter Wasser richtig nah und tummeln sich mit euch in den Fluten. (Hier geht´s zum Anbieter*)

Ocean Safari: Bei dieser Bootstour könnt ihr Robben, Delfine und Seevögel beobachten. Zur Walsaison mit etwas Glück natürlich auch Wale. Obendrein habt ihr eine fantastische Aussicht auf die Küste. (Hier geht´s zum Anbieter*)

Tsitsikamma Nationalpark: Auf dem Weg nach Colchester liegt dieser saftig grüne Nationalpark. Ihr könnt den Park während einer Wanderung erkunden oder aber bei einer Paddeltour vom Wasser aus und so noch tiefer in die Natur eintauchen. (Hier geht´s zum Anbieter*)

Garden Route Roadtrip: Tsitsikamma Nationalpark
"Südafrika, Storms River im Tsitsikamma National Park"

Colchester - Tor zum Addo Elephant National Park (2 Tage)

Wer nach Colchester kommt, der kommt wegen des Addo Elephant National Parks. Auch wenn der Addo nicht auf der klassischen Garden Route liegt, ist die geringfügige Verlängerung des Roadtrips in jeden Fall lohnenswert. Wir möchten sogar behaupten das die Selbstfahrer-Safari im Addo unser absolutes Südafrika-Highlight war! Wir haben zwei Nächte in einer schönen Unterkunft* am Südtor des Parks verbracht. So könnt ihr früh morgens bei Öffnung des Parks vor Ort sein und bis zur Schließung am Abend bleiben und somit die Morgen- und Abendstimmung einsaugen. In dieser Zeit sind die Tiere am aktivsten. Da man bei einer Selbstfahrer-Safari bereits den ganzen Tag im Auto sitzt, wollten wir zusätzliche lange Fahrten vermeiden. Alternativ könnt ihr den Park aber auch Oneway durchqueren und euch eine zweite Unterkunft in der Nähe des Nordtors suchen oder sogar im Park übernachten! Alle Infos zu unserem Tag im Addo findet ihr in einem ausführlichen Beitrag…

Oudtshoorn - Mitten in der Kleinen Karoo Wüste (1-2 Tage)

Um von Port Elizabeth bzw. dem Addo wieder zurück nach Kapstadt zu kommen müsst ihr zwei längere Etappen von rund 4-5 Stunden durchs Hinterland und die Kleine Karoo auf euch nehmen. Oudtshoorn liegt ungefähr in der Mitte und bietet sich daher für einen Zwischenstop an. Die Stadt ist das Zentrum der Straußenindustrie, somit dreht sich fast alles um diesen riesigen Laufvogel. Den Großteil der Strecke legt ihr auf der landschaftlich schönen Route 62 zurück. Dies ist das südafrikanische Pendant zur Route 66 in den USA und daher vor allem bei Motorradfahrern beliebt. Wir selbst haben Oudtshoorn nur als Zwischenstop gesehen und wollten morgens noch auf Erdmännchen-Safari gehen, dies hat aber leider nicht geklappt. Dafür hatten wir einen sehr entspannten Abend und ein leckeres Braai (südafrikanische BBQ) in unserem komfortablen Safarizelt von AfriCamps*. Ihr könnt den Aufenthalt aber auch auf zwei Tage verlängern und mehr von der Region erkunden.

Erdmännchen-Safari: Diese Safari könnt ihr nur in der Kleinen Karoo erleben. Bei der Buchung in der Unterkunft wurde uns jedoch für diesen Tag davon abgeraten. Es hatten sich zahlreiche Familien mit Kindern angekündigt, daher war die Chance auch wirklich Erdmännchen zu sehen geradezu null. Es ist nämlich absolute Ruhe geboten und Kleinkinder können sich beim Anblick der süßen Kerlchen schwer zurückhalten. Wir fanden es nett, so mussten wir das Geld nicht umsonst ausgeben und konnten ausschlafen.

Straußenfarm: Es gibt unzählige Showfarmen auf denen sich alles rund um den riesigen Vogel dreht. Natürlich kann man dort auch Straußen-Souvenirs und Lebensmittelkaufen.

Swartberg-Pass & Cango Caves: Einer der schönsten Bergpässe Südafrikas schlängelt sich über rund 1500m Höhe von Oudthoorn nach Prince Albert. Die Gegend ist landschaftlich reizvoll, auf dem Weg lohnt ein Abstecher in die Tropfsteinhöhle Cango Cave.

Garden Route Roadtrip: Kleine Karoo bei Oudtshoorn
"Südafrika, Ausblick auf die Kleine Karoo in Outdshoorn"

Touwsrivier - Auf Safari im Aquila Game Reserve (1 Tag)

Das Aquila Private Game Reserve & Spa* liegt irgendwo im Nirgendwo nördlich von Worcester. Wir haben das Game Reserve direkt nach Kapstadt am Anfang unseres Roadtrips besucht, da wir bereits zu Beginn auf Safari gehen wollten, dafür haben wir einen unlogischen Umweg in Kauf genommen. Die Lodge eignet sich aber auch gut dafür, um nach dem langen Garden Route Roadtrip zu entspannen und das Rund-um-sorglos-Paket mit Verpflegung, Pool und Game Drives zu genießen. Spätestens hier seht ihr dann bestimmt die Big 5 bzw. mit Nilpferd und Giraffen auch Tiere, die es im Addo nicht gibt. Wir haben euch alle Infos zu unserem Tag im Aquila Private Game Reserve & Spa* in einem ausführlichen Beitrag zusammengefasst…

Stellenbosch & Franschhoek- Erkunde die Winelands (3 Tage)

Die Winelands rund um Stellenbosch und Franschhoek eignen sich perfekt als Abschluss (aber auch Start) des Garden Route Roadtrips. Sie sind nicht viel weiter vom Flughafen Kapstadt entfernt als die Innenstadt oder Sea Point. Von Stellenbosch erreicht ihr den Flughafen in rund 30 – 40 Minuten. Wir haben hier drei Tage verbracht und konnten nach dem spannenden Roadtrip in Mitten der Weingüter bei leckerem Essen und Wein noch mal so richtig entspannen und abschalten. Auch wenn ihr keinen Wein mögt, solltet ihr die Region keinesfalls von eurer Reiseliste streichen. Mittlerweile gibt es hier viele kleine Craft Beer Brauereien und Gin-Manufakturen. Darüber hinaus bietet die Natur in den Weinbergen reichlich Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern oder Mountainbiken. Lest mehr über unsere Erlebnisse in den Winelands in einem ausführlichen Beitrag…

Garden Route Roadtrip: Übernachten auf Weingut
"Südafrika, Weingut in den Winelands zwischen Stellenbosch und Franschhoek"

Weintour inkl. Weintasting: Egal ob mit der Wine Tram oder auf eigene Faust, lasst es euch keinesfalls nehmen die leckeren Weine der Region zu verkosten.

Bier- oder Gin-Tasting: Viele Weingüter haben mittlerweile ein weiteres Standbein, wie z.B. angeschlossene Brauereien oder Gin-Manufakturen. Wer keinen Wein mag kann also auch andere Getränke bei einem Tasting probieren.

Gaumenfreuden: Egal wo ihr einkehrt, das Essen wird mit Sicherheit lecker! Zum Wein passen die hauseigenen Käseplatten. Allgemein gibt es unzählige Restaurants mit unterschiedlichster Küche von Haute Cuisine bis deftig.

Stellenbosch: Die Stadt hat sich durch die vielen Studenten ein hippes Image aufgebaut. Trotz der wunderschönen alten Häuser im Kolonialstil ist sie modern und lässig. Ein Stadtbummel lohnt sich alle Mal.

Südafrika Winelands: Weinanbau
"Südafrika, Weinanbau in den Winelands"
Garden Route Roadtrip: Winelands Weingut Le Plaisir
"Südafrika, Gin-Bar auf dem Weingut Le Plaisir"
Garden Route Roadtrip: Winelands Weingut Anura
"Südafrika, Brauerei auf dem Weingut Anura"

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