Sardinien - Unsere Top & Flop Campingplätze

In den letzten Jahren sind wir auf unseren Europa-Roadtrips und Wochenend-Trips irgendwie immer wieder auf Campingplätzen gelandet. Nun ist endlich unser Bus komplett ausgebaut und wir sind mit dem festen Vorsatz losgezogen: Endlich mehr freistehen! 

Gesagt getan: Unsere erste Nacht auf Sardinien verbrachten wir auf einem Stellplatz im Golfo Aranci. Am nächsten Morgen war klar: Irgendwie könnte die Sache mit dem Freistehen schwierig werden! Das erhoffte Freiheitsgefühl kam zwischen zahlreichen “Weißwänden” irgendwie nicht so recht auf, unsere Zweitbatterie schwächelte schon nach einer Nacht, wir sehnten uns danach Sonnencreme und Salzwasser bei einer ausgiebigen Dusche abzuwaschen und und und… Das Gute ist, uns wird beim Bus-Bau sicher nicht langweilig, denn über den Winter muss erstmal das ein oder andere Upgrade her. Außerdem sind wir jetzt sozusagen Experten was Campingplätze auf Sardinien angeht!

Erfahrt hier mehr über unsere Top & Flop Campingplätze aus drei Wochen Sardinien-Roadtrip…
(Reihenfolge ohne Wertung in Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn ab Olbia)

Stellplatz Golfo Aranci (1 Nacht)

Wir haben den Stellplatz im Golfo Aranci über die App Park4night gefunden. Hier steht hauptsächlich wer abends von der Fähre nach Olbia kommt oder auf die Fähre will. Das Freistehen wird hier geduldet. Hier gelten die üblichen Freistehregeln, sowie eine Sache: Nicht direkt an der Waterfront parken! Im September war hier noch einiges los, viele Deutsche von denen wir direkt den ein oder anderen Tip absahnen konnten. Es gibt keinerlei Camperservice. Man hat einen tollen Ausblick auf die kleine vorgelagerte Insel Isola di Figorolo. Kurz vor der Küste liegt eine Fischfarm an der sich regelmäßig Delfine tummeln sollen, natürlich sind wir mit unseren SUPs am Abend und Vormittag rüber gepaddelt, leider hat sich Flipper vor uns versteckt. Die Tour zur Insel und um die Fischfarm ist dennoch empfehlenswert.

Spiaggia dei Baracconi, Via Cala Moresca, 4, 07020 Golfo Aranci OT, Italien

Camping Isuledda (1 Nacht)

Der Campingplatz “Isuledda” wurde uns von unterschiedlichsten Seiten empfohlen. Wir sind da noch etwas zwiegespalten: Der Platz ist riesig und mit allem Pipapo ausgestattet. Wenn man Glück hat erwischt man eine der begehrten Seafrontparzellen, diese sind wirklich mega. Jeder steht auf seinem eigenen kleinen Plateau direkt über dem Meer, die Aussicht ist großartig. Wenn man dort eine Parzelle kriegt merkt man sicherlich kaum, dass man auf einem riesigen Platz ist. 
Da der Platz doch noch recht voll war, hatten wir natürlich keine dieser Parzellen und standen irgendwo mittendrin. Dies war auch der Grund warum wir nach einer Nacht weiter gezogen sind. Bei den Sanitäranlagen sieht es ähnlich aus. Nachdem wir in einer düsteren uralten Dusche unseren Freistehdreck abgewaschen hatten, mussten wir zur Toilette zu einer anderen Sanitäreinheit und siehe da: Alles tip top!

Villaggio Isuledda, 07020 Arzachena OT, Italien

Camping Baia Saraceno (nur besichtigt)

Beim Camping “Baia Saraceno” haben wir die Besichtigung recht schnell abgebrochen. Vom Eingang geht man an einigen Wohnwagenleichen vorbei und irgendwie kam für uns dort nicht so richtiges Flair auf. Was wir auch richtig unverschämt fanden war der pauschale Aufschlag von 15€ auf Meerblickparzellen, im September sind das immerhin ca. 75% Aufschlag.

Loc. Punta Nera, 07020 Palau OT, Italien

Camping Acapulco (nur besichtigt)

Der Campingplatz “Acapulco” wurde uns von anderen Campern empfohlen, die wir am Golfo Aranci getroffen hatten. 
An der Rezeption sagte man uns es seien noch Plätze frei, beim Rundgang mussten wir leider feststellen, dass die Leute schon eng an eng auf winzigen Parzellen standen und wir beim besten Willen keinen Platz mehr gefunden hätten auf dem man sich hätte wohlfühlen können.

Località Punta Palau, 07020 Palau OT, Italien

Camping Saragosa (2 Nächte)

Camping  Saragosa” hat es uns irgendwie angetan. Im September war hier so gut wie nichts mehr los. Wir hatten eine spitzenmäßige Parzelle mit einem tollen Ausblick und kurzen Wegen. Der Platz liegt am Hang sodass man eigentlich von überall das Meer sehen kann. Der Strand ist auch großartig und fußläufig gibt es ein paar hübsche Felsformationen. Das einzige Manko: die Sanitäranlagen sind nichts für schwache Nerven. 

Loc. Vignola Mare, 07020 Aglientu OT, Italien

Camping Baia Blu La Tortuga (nur besichtigt)

Wir haben den Campingplatz “La Tortuga” bei einem Spaziergang angeschaut, er liegt direkt neben dem “Camping Saragosa“. Der Platz gehört zur gleichen Gruppe wie “Camping Isuledda“, diese unterhält noch einige andere Plätze auf der Insel. Die Ausstattung ist dementsprechend ordentlich und im September war es auch schon recht ruhig dort. 

Pineta di, 07020 Vignola Mare OT, Italien

Stellplatz de la Casa del Vento (1 Nacht)

Der Stellplatz wird von den Restaurantbetreibern der “Casa del Vento” zur Verfügung gestellt und bietet Platz für ca. 10 Camper. Die Lage auf den Klippen ist super und der Ausblick einmalig. Wir hatten nachts Besuch von einem Fuchs, was ziemlich witzig war. Die Ausstattung ist sehr einfach. Es gibt zwei Außenduschen wo man sich fix abduschen kann und irgendwo soll es angeblich auch eine Toilette geben, diese haben wir nur nie gefunden… Ein kleiner Spaziergang führt zu einem Felsenstrand. Ansonsten liegt der Platz irgendwo im nirgendwo, bietet aber einen guten Ausgangspunkt um früh vor dem Touri-Ansturm in Bosa zu sein.

Strada Provinciale 49 Bosa-Alghero km 7+000, 08013 Bosa SS, Italien

Camping S´Ena Arrubia (1 Nacht)

Auf dem “Camping S´Ena Arrubia” kann man super seinen inneren Ornithologen entdecken. Die Lage an einem Salzsee ist bestens geeignet um Flamingos zu beobachten. Im September war hier recht wenig los, sodass alles sehr schön weitläufig war. Die Sanitäranlagen sind ok, leider tummeln sich hier abends Abermillionen Mücken. Der Strand ist groß und weitläufig, allerdings war es bei unserem Aufenthalt wahnsinnig windig, sodass dort eher Sandstrahlen angesagt war. Gott sei Dank kann man auf den Pool ausweichen.

Strada 29 ovest, 09092 Arborea OR, Italien

Camping Tonara auf Sant´ Antioco (2 Nächte)

Der Campingplatz “Tonara” liegt etwas erhöht über einer Bucht auf der Halbinsel Sant´ Antioco. Der Strand ist allerdings nicht besonders gut zum baden geeignet. Der Blick ist jedoch ganz hübsch. Die Parzellen sind mit Hecken abgetrennt und mit Sonnensegeln überspannt. Wir haben uns eine kleine Ecke am Rand des Platzes verkrümelt und konnten hier zwei Tage entspannen und Wäsche waschen (5€). Die Sanitäranlagen sind auch ordentlich. Das beste am Platz ist wohl der Pool, we love it. Aber auch hier herrscht wie so häufig in Italien Badekappenpflicht!

Località Cala Sapone, 09017 Sant’Antioco CI, Italien

Camping Torre Chia (1 Nacht)

Die Gegend um Chia ist wirklich hübsch und wir hatten hier einen tollen SUP-Tag. Da es der “Torre Chia” der einzige Campingplatz in der Umgebung ist haben wir hier eine Nacht verbracht. An der Rezeption wird man einem Platzeinweiser übergeben, der einem eine Parzelle zuweist. Wir waren damit nicht wirklich zu frieden und nach kurzem hin und her konnten wir uns dann dort hinstellen wo wir wollten. Am Rand gibt es ein paar gemütliche Plätze. In der Mitte könnte es zur Hauptsaison schon recht beengt sein. Die Sanitäranlagen waren hingegen völlig in Ordnung (warme Duschen kosten extra). Am Abend kann man im Sonnenuntergang zum Torre di Chia spazieren und den Ausblick über die Bucht genießen.

Viale del Porto, 21, 09010 Cagliari CA, Italien

Camping Spaggia del Riso (1 Nacht)

Wir würden jeden empfehlen unbedingt eine Nacht am Capo Carbonara zu verbringen, der Ausblick vom Torre di Porto Giunco ist einfach unglaublich und eines unserer Must-Dos auf Sardinien. Der Campingplatz “Spaggia del Riso” bietet die perfekte Basis zur Erkundung der Gegend. Es gibt Parzellen in einem schönen Pinienwald oder Seafrontparzellen mit Sonnensegeln. Wie überall sind die Parzellen mit Meerblick natürlich besonders gefragt und für uns auf Grund der Dichte eher unattraktiv. So verkrümelten wir uns in den gemütlichen Wald, wo wir uns sehr wohlgefühlt haben. Die Sanitäranlagen sind gut und der Platz bietet eigentlich alle Einrichtungen die man so braucht (Supermarkt, Restaurant).  Wir sind dann morgens gut erholt zum Capo Carbonara aufgebrochen und konnten uns dort kaum sattsehen.

Via Degli Aranci, 2, 09049 Loc. Campulongu, Villasimius CA, Italien

Camping Tiliguerta (2 Nächte)

Glamping statt Camping, damit wird im “Camping Tiliguerta” wirklich nicht zu viel versprochen. Der Platz steht auf unserer Hitlist mit ganz weit oben. Der Strand ist unglaublich schön, Infrastruktur super, Sanitäranlagen top, vom Pool konnten wir gar nicht genug bekommen. Wir hatten eine riesige Parzelle mit ein wenig Meerblick, jedoch variieren die Größen stark und ein teil des Platzes wurde geschlossen. Auf dem Gelände gibt es auch sehr hübsche moderne Bungalows für alle die keine eigene Unterkunft mitbringen.
Im Supermarkt gibt es sehr leckeren selbstgemachten Wein vom Fass. Einziges Manko: Wir fanden die Pizza vom Restaurant relativ enttäuschend.

SP97, km. 6,00, 09043 Muravera CA, Italien

Camping Coccorroci (nur besichtigt)

Eigentlich ein sehr schöner und ruhiger Platz. “Camping Coccorroci” liegt irgendwo im Nirgendwo und bietet einen herrlichen Blick auf die Berge. Im September war hier so gut wie nichts mehr los. Der Campingplatz ist schön bewaldet, dadurch sind die Parzellen schön privat und natürlich beschattet. Leider gibt es hier keinen schönen Sandstrand, sondern nur einen Steinstrand oder alternativ einen kleinen Pool. Da wir an unseren letzten Urlaubstagen nochmal an einen richtigen Traumstrand wollten sind wir weiter gezogen.

Località Marina di Gairo, 08040 Gairo NU, Italien

Camping L´Ultima (nur besichtigt)

Der Campingplatz “L´Ultima” ist Terrassenförmig angelegt und bietet neben der Camping-Area auch noch zahlreiche Mobilehomes an. Hier gibt es einen Pool und alles was das Herz sonst so begehrt. Auf Grund der Ausstattung ist der Platz vorallem bei Familien beliebt. Der Strand sah auch sehr hübsch aus. Allerdings fanden wir den Platz ziemlich unpersönlich und die Parzellen sind in keiner Form unterteilt sodass kaum Privatsphäre entsteht, es gibt nur eine Sanitäreinheit für den riesigen Platz. Wir sind also auch hier wieder von dannen gezogen. An dem Tag war mir (Janne) irgendwie nichts gut genug…

Bari Sardo, Strada Comunale Sa Marina, 08042 Bari sardo OG, Italien

Camping Marina (1 Nacht)

…. etwas resigniert sind wir dann auf diesem Campingplatz “Marina” gelandet und sind geblieben weil wir so extrem herzlich empfangen wurden, dass wir einfach nicht nein sagen konnten. Wir hatten dann einen Platz direkt am Strandausgang, aber leider ist der Zaun mit einem Sichtschutz bestückt, sodass vom Meerblick nicht viel übrig bleibt. Die Parzellen sind naturnah durch schattenspendende Eukalyptusbäume und Pinien unterteilt. Kurz vor der Schließung Ende September waren wir fast alleine auf dem Platz und hatten auch den tollen Strand für uns.

Viale della Pineta, 29, 08042 Bari Sardo OG, Italien

Camping Cala Ginepro (2 Nächte)

Auf der Suche nach unserem Traumstrand sind wir an der Cala Ginepro gelandet und hatten hier einen tollen Aufenthalt. Der gleichnamige Campingplatz bietet insgesamt drei Strände, welche alle ihren Charme haben. Die Cala Ginepro ist wunderschön und wir hatten hier einen unglaublich coolen SUP – & Surftag. Trotz der stattlichen Größe fanden wir den Platz total schön. Wir hatte einen gemütlichen Stellplatz in einer “Pflanzenhöhle” und auch die anderen Parzellen sind schön in den Pinienwald eingebettet. Die Sanitäranlagen waren gut und zahlreich auf dem Gelände verteilt. Wir haben an einem Abend im Restaurant typische sardische Nudeln gegessen und auch das Eis im Bistro ist super lecker. Hier gibt es nichts zu meckern. 
Extratip für Sparfüchse: Entlang der Cala Ginepro kann man auf den Strandparkplätzen im Wald auch gut freistehen. Sah sehr gemütlich aus.

Viale Cala Ginepro, 100, 08028 Cala Liberotto NU, Italien

Camping San Teodoro La Cinta (nur besichtigt)

San Teodoro und speziell der Strand La Cinta ist mal wieder ein schönes Beispiel dafür was Massentourismus so anrichten kann. An sich ist der Strand sicherlich einer der schönsten der Insel, doch was nützt einem der schönste Strand wenn man ihn mit drölfzigtausend Menschen teilen muss?!
Nachdem wir an den Tagen zuvor mit gemütlich und menschenleeren Campingplätzen verwöhnt wurden hat uns fast der Schlag getroffen als wir in San Teodoro angekommen sind. Der Platz war selbst Anfang Oktober noch pickepackevoll, am dazugehörigen Strandabschnitt konnte man kaum fußen. Also nichts wie weg!

Via del Tirreno, 08020 San Teodoro OT, Italien

Camping Cala D´Ambra (2 Nächte)

… unser kleines kleines Paradies haben wir dann nur wenige Kilometer weiter auf dem “Camping Cala D´Ambra” gefunden. Wir wurden hier herzlich empfangen und hatten die freie Platzwahl, da nur noch eine handvoll Leute da waren. Der Campingplatz liegt am Hang sodass man eigentlich von überall Meerblick genießen kann. Der anliegende Strand ist nicht so schön aber nach weniger als fünf Minuten Fußweg erreicht man die wunderschöne kleine Bucht Cala D´Ambra.  Außerdem kann man einen kleinen Spaziergang nach San Teodoro machen und wenn man möchte sogar bis zum Strand “La Cinta” laufen. 
Die Sanitäranlagen waren auch gut, nur die Toiletten irgendwie für Zwerge gebaut. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und hatten einen gebührenden Abschluss für  unserer Reise. Ein Herz für kleine, familiengeführte Campingplätze!

Via Ogliastra, 12, 08020 San Teodoro OT, Italien

Extra: Unsere Campingplätze für unterwegs

Camping Arco Lido am Gardasee (1 Nacht)

Auf dem Weg Richtung Süden haben wir einen Zwischenstop am Gardasee eingelegt. Unsere erste Nacht auf der Reise verbrachten wir also auf dem Campingplatz “Arco Lido” am Nordufer des Gardasees. Die Campingplätze in der Gegend waren Mitte September noch extrem voll (!) und wir hatten Glück das wir nach zehn Stunden Fahrt überhaupt noch irgendwo ein Plätzchen ergattern konnten. Daher waren wir auch nicht mehr so wählerisch. Die Plätze dort sind für unser Gefühl hauptsächlich auf Masse ausgelegt. Die Leute stehen eng an eng, es ist nichts abgeteilt und Privatsphäre wird hier ganz klein geschrieben. Sanitäranlagen waren gut und die Lage direkt am Gardasee natürlich top. Für die Durchreise also völlig ok, aber für längere Aufenthalte für uns nichts.

Via Lungo Sarca, 30, 38062 Arco TN, Italien

Camping Mare e Sole in Livorno (1 Nacht)

In den Bewertungen kommt der Campingplatz “Mare e Sole” in Livorno wirklich nicht sonderlich gut weg. Also nahmen wir erstmal mit gemischten Gefühlen Kurs auf den Platz, schließlich wollten wir nicht direkt mit einem Totalausfall in den Urlaub starten. Und was sollen wir sagen: Wir fanden es eigentlich sehr hübsch da! 
Ja, der Platz liegt direkt neben dem Fährhafen. Wenn man halt in 10 Minuten auf dem Schiff sein will muss man auch die Geräuschkulisse in Kauf nehmen, wir fanden es hält sich im Rahmen und ist nicht weiter störend.
Auf dem Platz gibt viele Dauercamper die in einer Art Kleingarten Anlage angeordnet sind. Die Parzellen sind von dem normalen Platz komplett getrennt, wir haben hier keine schrammeligen Wohnwagen vorgefunden sondern eher gepflegte Ferienhäuschen.  Somit gab es durch die Dauercamper für uns keinerlei Beeinträchtigung. Wir können auch nicht über die Ausstattung und die Sanitäranlagen meckern. Die Pizza im Restaurant war lecker, der Strand top und der Sonnenuntergang traumhaft!

Viale del Tirreno, 100, 56128 Tirrenia PI, Italien

Nice to know:

Der aufmerksame Leser wird eventuell festgestellt haben, dass wir nicht gerade in Jubelstürme über die Sanitäranlagen ausgebrochen sind. Auch wir haben im Vorfeld immer wieder gelesen, dass man von italienischen Campingplätzen dahingehend nicht viel erwarten kann. Dies können wir soweit bestätigen.  

Wir waren von Mitte September bis Anfang Oktober auf Sardinien. Dies ist die günstigste Reisezeit und wir haben zwischen 20-35€ pro Nacht bezahlt. Das Preisleistungsverhältnis hat für uns eigentlich immer gepasst. In der Hauptreisezeit können die Preise schon ganzschön happig werden und bis über das doppelte steigen. Wir haben auch Preise für “Super-duper-luxury-Seaview-Waterfront-privates-Bad-Parzellen” über 150€ gesehen… völlig bekloppt!

Wenn man auf dem Campingplatz kommt hat man meist die Möglichkeit den Platz zu besichtigen und sich eine Parzelle auszusuchen. In der Nebensaison war recht wenig los und wir konnten nach der ersten Nacht noch entscheiden ob wir bleiben oder weiter ziehen wollen. Wir haben nichts vorgebucht und hatten so die maximale Flexibilität.

Wer in der Vor- oder Nachsaison unterwegs ist sollte sich vorab informieren, ob und welche Campingplätze geöffnet haben. Die meisten Plätze schließen über den Winter. Oft ist der Stichtag der 30. September. Dabei ist es im Oktober noch richtig tolles Wetter.

In der Nebensaison wird das Freistehen geduldet und sollte ohne Probleme funktionieren. Am besten ihr seid mit Vorräten und Wasser ausgestattet, sodass ihr es euch spontan irgendwo im nirgendwo gemütlich machen könnt. 

Der Vollständigkeit: “Agritourismo” – Dies sind familiengeführte Unterkünfte auf Bauernhöfen im Hinterland, welche euch neben einem Bett auch authentische, regionale Küche bieten. Neben der klassischen “Pension” gibt es auch eine Campingvariante. Dabei ist es meist so, das man sich mit dem Camper auf den Hof stellen kann wenn man beim Eigentümer ein Festmahl genossen hat. Da wir bekennende Meerjunkies sind haben wir diese Übernachtungsform allerdings nicht wahrgenommen. 

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