Porto - ein Wochenende in der Stadt ohne Sehenswürdigkeiten

"Porto, Ribeira und Ponte Dom Luis I"

Wie jetzt? Porto hat keine Sehenswürdigkeiten???
… Für mich hat Porto keine Sehenswürdigkeiten! Klassische Wahrzeichen wie in New York, Dubai oder Rom sucht ihr hier vergeblich. Klingt erstmal langweilig, ist es aber nicht! Porto hat es nicht nötig zu prahlen, hier geht es gemächlicher zu als anderswo. Die Stadt ist nicht auf Hochglanz poliert, sie verzaubert mit morbiden Charme. Porto ist etwas abgerockt, aber dennoch traumhaft schön. Diese Stadt braucht einfach keine Sehenswürdigkeiten. Hier muss man nur mit offenen Augen durch die Straßen gehen, denn die Stadt ist die Sehenswürdigkeit, sie bringt einen zum staunen!

“Reisebock trotz Vollzeitjob” – Wird für mich (Janne) zu “Reisebock im Vollzeitjob” denn einmal im Jahr bietet sich eine ganz besondere Gelegenheit: Es geht auf Büroreise! Für vier Tage, von Donnerstag bis Sonntag, bleiben in unserem Büro die Türen geschlossen und die Koffer werden gepackt. Es hat sich die tolle Tradition entwickelt, dass wir mit unserem Büro die schönsten Städte Europas besuchen. Der Trip nach Porto war für mich die erste Büroreise und die erste Reise nach Portugal überhaupt. 

"Porto, Stadtviertel Ribeira am Douro"

Mittlerweile konnte ich Porto zum zweiten Mal besuchen. Diesmal zusammen mit Enrico während unseres gemeinsamen Roadtrips durch Portugal. Und auch dieses Mal hat mich bzw. uns Porto wieder total in seinen Bann gezogen und wir können sagen: 
“Porto ist eine unserer Lieblingsstädte”

Anreise und Unterkunft

Die Reise startet in Leipzig, nach einem kurzen Zwischenstop in Frankfurt beträgt die Flugzeit weitere zweieinhalb Stunden. Von allen größeren deutschen Flughäfen wird Porto nahezu täglich angeflogen und auch einige Billigflieger haben die Stadt im Norden Portugals im Programm. 
Für uns ist Porto aber auf jeden Fall auch ein Must-Do für jeden Portugal-Roadtrip, dementsprechend könnt ihr natürlich auch direkt von Deutschland mit dem Auto oder Camper anreisen oder euch ein Gefährt in Portugal mieten. Wir würden euch dann allerdings trotzdem ein Hotel in der Stadt empfehlen. So könnt ihr auch abends das tolle Flair der Stadt genießen.

"Porto, Stadtviertel Ribeira am Douro"

Das Hotel “The House Ribeira Porto Hotel”*, liegt im Stadtviertel Ribeira – und damit am Puls der Zeit. Es bietet den perfekten Ausgangspunkt um Porto zu Fuß zu erkunden. Zum Fluss sind es nur wenige Schritte, Bars und Restaurants, sowie zahlreiche Shopping-Möglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Umgebung. Die Zimmer sind klassisch mit farbenfrohen Elementen eingerichtet. Das leckere Frühstück wird in der modernen Lobby serviert. In der Speisenauswahl wie auch der Einrichtung findet man immer wieder traditionelle portugiesische Einflüsse. Als besonderes Extra stellt das Hotel seinen Gästen ein Smartphone zur Verfügung. Damit könnt ihr nicht nur telefonieren und surfen, sondern findet darauf auch noch Localtips und die wichtigsten Apps und seit damit bestens für eure Entdeckungstour gerüstet.

Ein weiterer Hoteltip ist das Hotel Porto de Rio* es befindet sich ebenfalls in Ribeira in einem der schnuckeligen alten gekachelten Häuser. Alle Zimmer sind modern eingerichtet und haben einen schönen Blick auf den Fluss. In dem Haus an sich befinden sich nur sechs Zimmer, sodass das Ambiente besonders intim und kuschelig ist. Die Zimmer sind mit einer kleinen Küchenzeile ausgestattet. Frühstück gibt es in einem Körbchen aufs Zimmer.

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"Porto, historische Straßenbahn"

Stadtrundgang

Auch wenn Porto meiner Meinung nach keine richtigen Sehenswürdigkeiten hat, gibt es beim Stadtbummel doch den ein oder anderen Eckpfeiler den man in seine Route einbauen sollte. Aber bei allem gilt einfach die Augen offen halten, denn hinter jeder Ecke könnt ihr den Flair der Stadt aufs neue aufsaugen.

Ribeira

Wie schon erwähnt ist Ribeira der Place-to-be in Porto. Das Viertel liegt direkt am Douro und besticht durch seinen rohen Charme und die typischen schnuckeligen gekachelten Häusern. Von hier aus könnt ihr Porto perfekt erkunden. Hier gibt es zahlreiche Restaurant, Bars und viele kleine Boutiquen und Läden.

Wir starten unseren Stadtbummel am Hotel (das Hotel Porto de Rio* und The House Ribeira Porto Hotel* liegen sehr nah beieinander), im unteren Teil des Viertels und spazieren die steilen Gassen hinauf zu unserem ersten Aussichtspunkt. Achtet unbedingt auf geeignetes Schuhwerk denn in Porto geht es oft auf und ab. Die Straßen sind steil und mit rutschigem Kopfsteinpflaster gepflastert.

"Porto, typische Architektur"
"Porto, typische Architektur"

Miradouro da Vitoria

Die Stadt Porto wächst links und rechts am Flussufer des Douro empor. Wie auch in Lissabon sind die Straßen hügelig und im Stadtbild öffnen sich immer wieder fantastische Ausblicke ins Tal und auf die Stadt. Für uns gibt es nichts schöneres als sich einer Stadt von oben zu nähern. 
Vom Miradouro da Vitoria habt ihr einen tollen Ausblick über die Dächer der Stadt hinunter zum Fluss und die Ponte Dom Luis. Die Gassen ringsum sind sehr urig und spiegeln den Flair der Stadt wieder.

"Porto, Miradouro da Vitoria"

Azulejos

Was Porto unter anderem so besonders macht sind die bunt gekachelten Häuser. An den Fassaden findet ihr Azulejos in allen Formen und Farben. Diese bemalten keramischen Wandbeläge können zum einen wie Mosaike zusammengefügt werden und dabei wie ein Gemälde wirken. Häufig werden darauf Seefahrermotive oder Szenen aus dem portugiesischen Leben abgebildet. Zum anderen können sie aber auch als rein grafische und farbige Elemente zusammengefügt sein und finden sich auch immer wieder an moderneren Gebäuden. 
Die keramischen Fassaden haben perfekte Eigenschaften um dem Klima in Portugal zu trotzen. In den heißen Sommern hält es die Innenräume schön kühl, in den rauen Wintern wirkt es wasserabweisend gegen Regen.

"Porto, typische Architektur mir Azulejos"
"Porto, typische Azulejos"
"Porto, Fassade mit Azulejos"

Kirchen Igreja do Carmo & die Igreja dos Clérigos.

Oberhalb von Ribeira rund um den Jardim da Cordoaria und die Universität befinden sich einige schöne Kirchen wie die Igreja do Carmo und die Igreja dos Clérigos. Erstere hat eine hübsch gekachelte Fassade und steht auf einem großen Platz auf dem auch die kultigen alten Straßenbahnen halt machen. Auf der Igreja dos Clérigos befindet sich ebenfalls einer der berühmtesten Aussichtspunkte der Stadt.

"Porto, Igreja do Carmo"

Bahnhof São Bento

Der Bahnhof São Bento soll einer der schönsten Bahnhofe der Welt sein. Grund dafür ist die beeindruckende Bahnhofshalle mit Azujelos welche Szenen aus dem früheren portugiesischem Leben zeigen. So leer wie auf diesem Bild werdet ihr die Halle jedoch selten zu Gesicht bekommen. Denn im Bahnhof herrscht normalerweise täglich reges Treiben und er wird täglich von vielen Touristen wie auch Pendlern besucht.

"Porto, Bahnhofshalle São Bento"

Die schönste McDonalds-Filiale der Welt

Angeblich befindet sich in den Räumen des ehemaligen Cafe Imperial in Porto der schönste McDonalds der Welt. Fakt ist, beim Umbau blieb ein Großteil der Art-Deco-Architektur erhalten. So könnt ihr euren Burger definitiv mal in einem ganz besonderen Ambiente futtern.

Buchhandlung Livraria Lello

Neben einem der schönsten Bahnhöfe und der schönsten McDonalds-Filiale befindet sich in Porto auch eine der schönsten Buchhandlungen der Welt – die Livraria Lello. Aber Achtung in dieser Buchhandlung müsst ihr Eintritt bezahlen, dieser wird beim Kauf eines Buches verrechnet. Die Buchhandlung ist reich mit Schnitzereien verziert und soll sogar Vorlage für die Bibliothek in Harry Potter sein. Leider ist dieser Spot auf Grund dieser Verbindung auch sehr gefragt und selbst während der Corona-Pandemie im September 2019 bildeten sich lange Schlangen vor dem Geschäft. 
Da solche überlaufenen Spots nicht so unser Fall sind geht unsere Tour weiter und wir streifen durch die Gassen Portos.

"Porto, Straße mit Wimpel"
"Porto, Straße mit Kunstinstallation"

Ponte Dom Luis I

Eine Sache die man als Wahrzeichen bezeichnen könnte gibt es in Porto dann doch: Die Ponte Dom Luis I Brücke die in höhen Bogen den Douro überspannt. Die Brücke wurde von der Firma von Gustave Eiffel geplant. Sie verfügt über zwei Ebenen, die untere Ebene dient der Verbindung der flussnahen Stadtviertel Ribeira und Vila Nova de Gaia, die obere Ebene der Verbindung der hoch gelegenen Stadtviertel. Beide Ebenen sind für den Fußgängerverkehr geöffnet. Wenn ihr Lustwandeln wollt dann nehmt unbedingt die obere Ebene. Von dort habt ihr einen großartigen Blick ins Douro-Tal und könnt an klaren Tagen fast bis zum Ozean sehen. Besonders schön ist der Ausblick bei Sonnenuntergang… Wenn ihr schnell von A nach B kommen wollt, dann nehmt die untere Ebene, denn der Aufstieg nach oben ist nicht ganz ohne und mit einem gehörigen Umweg verbunden. 

"Porto, Ponte Dom Luis I"
"Porto, Blick von der Ponte Dom Luis I"
"Porto, Blick von der Ponte Dom Luis I"

Vila Nova de Gaia

Auf der anderen Flussseite angekommen habt ihr einen großartigen Ausblick auf Porto und Ribeira und die wohl bekannteste View auf die Stadt. Wenn ihr noch höher hinaus wollt geht auf den Miradouro da Serra do Pilar.
An der Ponte Dom Luis gibt es eine Gondelstation, von dort aus könnt ihr von der höher gelegenen Ebene wieder runter an den Fluss fahren und noch mal die Aussicht genießen. Oder zu Fuß die Treppen hinunter steigen und an der Uferpromenade langspazieren. Im Sommer lohnt es sich, sich mit einem Getränk auf die Terrassen neben der Gondelstation zu sitzen und den Ausblick zu genießen oder immer wieder am Fluss zu verweilen. 

"Porto, altes Portweinboot auf Douro"

In Vila Nova de Gaia reiht sich eine Portweinkellerei an die anderen. Denn wie er sicherlich wisst ist Porto die Heimat des berühmten Dessertweins. Lasst es euch auf keinen Fall entgehen euch durch die Portweine zu kosten. Für wenige Euro erhaltet ihr in den Snackbars am Ufer ein Gedeck mit fünf verschiedenen Portweinen und könnt dort typische portugiesische Leckereien kosten.

In Vila Nova de Gaia zwischen all den Portweinkellereien befindet sich übrigens auch der berühmte Instagramspot “Bordalo II half rabbit”. Auch lohnenswert: Der Mercado Beira-Rio wenige Straßenecken weiter.

"Porto, Bordalo II half rabbit"

Portwein

Der berühmte Portwein wird seit Jahrhunderten aus dem hinteren Dourotal in die Portweinkellereien nach Porto und von dort aus in die Welt verschifft. Bei unserer Büroreise hatte ich die Gelegenheit eine Führung durch eine der Portweinkellereien zu machen. Wir waren in der Kellerei von Graham´s Port und ich kann euch diese Führung nur wärmstens empfehlen. Die Lodge liegt hoch oben auf dem Berg. Am Abend habt ihr von dort nochmal eine tolle Aussicht auf die beleuchtete Stadt. Wir hatten eine hervorragende deutsche Führung durch die Keller und haben gelernt was es mit Tawny, Ruby und Vintage auf sich hat. Anschließend konnten wie noch die leckeren Weine bei einem Portweintasting probieren. 

"Porto, Grahams Portweinkellerei"
"Porto, Grahams Portweintasting"

Für alle denen der Portwein an sich etwas zu schwer ist, dem empfehlen wir unser neues Lieblingsgetränk – Porto Tonico. Dies ist eine Art Longdrink aus weißem Portwein und Tonic mit einer Scheibe Orange und Rosmarin für die besondere Note. Diese neue moderne Variante Portwein zu trinken ist besonders schön an heißen Sommertagen. 
Den besten Porto Tonico mit der schönsten Aussicht auf Porto genießt ihr im Esplanada direkt an der Gondelstation an der Ponte Dom Luis mit Blick ins Dourotal. Unbedingt rechtzeitig vor Sonnenuntergang einen Platz sicher!

Porto Tonico

Alle Zutaten in ein Glas geben, mit Tonic auffüllen (wir nutzen am liebesten den von Margon), kurz mit dem Sträußchen umrühren & genießen. 

Felicidades! – Cheers! – Prost!

6 Brücken Fahrt auf dem Douro

Eine Bootsfahrt die ist lustig… Ein weiteres Highlight, wenn auch ziemlich touristisch, war die Bootsfahrt auf dem Douro. Wir hatten das Glück als Gruppe das Boot für uns ganz alleine zu haben. Zum Sonnenuntergang sind wir den Fluss auf der Route der alten Portweinboote hinabgefahren und konnten so noch mal einen ganz neuen Blick auf Porto erhaschen. Neben der berühmten Ponte Dom Luis überspannen insgesamt sechs Brücken das Dourotal. Natürlich ist auch hier der Portwein nicht wegzudenken.

"Porto, Ponte Dom Luis I"
"Porto, altes Portweinboot auf Douro"

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Der Preis erhöht sich für euch natürlich nicht! 

Ein Tag am Meer

Das Meer ist zum greifen nah, also müssen wir auch hin! Natürlich kann man im November hier nicht mehr baden. Allgemein ist es kälter als man denkt. Aber das düstere grau matschige Wetter unterstreicht die Stimmung in Porto nochmal. Die wenigen warmen Sonnenstrahlen, die sich durch die dicke Wolkendecke kämpfen, lassen die bunten Fliesen an den Häusern besonders leuchten und bilden einen fantastischen Kontrast zu den dunklen Regenwolken… Aber zurück zum Meer! 

Nach einer schnarchlangweiligen Architekturführung ist ein Nachmittag am Strand genau das Richtige. Die Seeluft und die raue Brandung des Atlantik befreien den Geist. Im November findet ihr kaum eine Menschenseele am Strand. Wir nutzen die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang und beobachten die Wellen wie Sie neben dem Leuchtturm gegen die Mauer krachen und in hohen Fontainen gen Himmel spritzen. An der einzigen offenen Strandbar lassen wir uns nieder und wärmen uns mit einem Heißgetränk und futtern leckere Pastel de Nata. Es ist Sonntag und nach einem ereignisreichem Wochenende, genau die richtige Zeit um sich eine Auszeit zu gönnen, den Wellen zu lauschen und schweigend auf den Ozean zu starren! 

"Porto, Leuchttum am Atlantik"

Casa Portuguesa do Pastel de Bacalhau – Bacalhau, der Stockfisch tanzt… auf eurem Gaumen. In Porto kommt man einfach nicht dran vorbei. Über 1000 Rezepte soll es für die Zubereitung des getrockneten Kabeljaus, der aus alter Seefahrertradition entstanden ist, geben. Bolhinos de Bacalhau oder Pastel de Bacalhau sind kleine oder größere frittierte Codfish (=Kabeljau) Bällchen. Die beste Zubereitungsart findet ihr in der Casa Portuguesa do Pastel de Bacalhau. Hier sind die Codfish-Kuchen besonders groß und schmackhaft, das Besondere: Sie sind mit würzigem Käse gefüllt, der zart schmelzend eure Geschmacksknospen umschließt. Yummy!

Casa Oriental – Sardinien, Sardinien, Sardinien… Direkt neben den himmlichen Bacalhau-Stand könnt ihr ganz besondere Souvenirs shoppen. In der Casa Oriental gibt es die typischen Sardinendosen in bunten Farben und mit ganz viel Willy-Wonka-Flair.

Pastel de Nata– ist eine süße Köstlichkeit. Muffingroße Blätterteigtörtchen mit Puddingfüllung. Ihr findet sie eigentlich an jeder Ecke. In Cafés, zum Nachtisch, in Bäckereien, im Supermarkt und zu letzt am Flughafen und in ganz Portugal… Probiert unbedingt die klassische Variante oder die Portweinvariante. Mein Favorit sind die Mini- Pastel de Nata. Hier ist das Teig-Pudding-Verhältnis besonders ausgewogen.

Rissois – sind frittierte portugiesische Teigtaschen. Es gibt sie mit verschiedenen Füllungen mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch. Mein absoluter Favorit sind die Rissois mit Krabbenfüllung. Auch diese Köstlichkeit bekommt ihr für wenige Euro an jeder Ecke, z.B. in den zahlreichen kleinen Snackbars an der Uferpromenade in Gaia.

Francesinha – die kleine Französin (port.) kann ihre zierliche Figur mit diesem Sandwich wohl nicht lange halten. Das Nationalgericht Portos: Toast, Kochschinken, Chorizo, Hacksteak, Spiegelei mit Käse überbacken und einer kräftigen braunen Sauce übergossen. Mit Pommes serviert. Geschätzt 1.000.000 kcal aber lecker! 

Chips -die Anti-Leckerei: Ich weiß nicht was mit den Portugiesen los ist, aber wenn ihr auf der Speisekarte “Chips” lest, heißt es in Portugal auch wirklich Chips. Nicht wie in “Fish & Chips”, also Pommes, sondern wie an einem gemütlichen Fernsehabend Chips aus der Tüte. Also wundert euch nicht wenn ihr ein Steak mit einem Haufen Kartoffelchips bekommt. 

Apropos Steak: Wir hatten am ersten Abend eine Reservierung in einem landestypischen Restaurant, alles war sehr lecker. An den darauffolgenden Abenden waren die Gerichte die uns vorgesetzt wurden teilweise wirklich unverschämt. Wir hatten das Problem, dass es sehr schwer ist mit so einer großen Gruppe ein Restaurant zu finden. So sind wir dann doch auf den ein oder anderen Tourinepp reingefallen. Also Augen auf bei der Restaurantwahl!

Vinhas d’Alho- Ein Restarant was wir jedoch absolut weiter empfehlen können ist das Vinhas d’Alho. Wir haben es erst entdeckt als wir zusammen in Porto waren. Es liegt direkt am Douro, in einer engen Gasse auf der alten Flussmauer gelegen. Es bietet traditionelle portugiesische Küche mit modernen Einschlägen. Probiert unbedingt die Tornedos (gegrilltes Rind mit Kartoffelgratin und mega leckerer Sauce)!

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