New Orleans – Die besten Tipps für die Perle am Mississippi

New Orleans Tipps: French Quarter
"New Orleans, historisches Gebäude im French Quarter"

The Big Easy – Keine Stadt in den USA und auf der Welt gleicht New Orleans! Die Perle am Mississippi ist so einzigartig und vielfältig, dass der einmalige Vibe nur schwer in Worte zu fassen ist. Als Schmelztiegel der Kulturen blickt New Orleans auf eine aufregende Geschichte zurück, die bis heute an jeder Ecke zu spüren ist. Überzeugt euch unbedingt selbst davon und lasst euch von New Orleans verzaubern. Streift durch die Gassen mit den historischen Gebäuden und lauscht der Jazz-Musik die vom Wind durch die Straßen getragen wird und die Stadt mit dieser besonderen Leichtigkeit erfüllt. In NOLA, wie die Stadt liebevoll genannt wird, werdet ihr euch schnell wohlfühlen und euch dem entspannten Südstaaten-Flair hingeben. In diesem Beitrag zeigen wir euch die besten New Orleans Tipps für euren Städtetrip in Louisiana…

Reiseplanung – Anreise, Unterkunft, Reisezeit etc.
Foodguide – Die besten Foodspots in New Orleans
Sehenswürdigkeiten – 7 Highlights für euren Städtetrip
Regentage – Auf den Spuren der Geschichte im WWII Museum
Tagesausflüge – Erkundet das Umland rund um New Orleans
Mardi Gras – Karnevalsaison in New Orleans

New Orleans Tipps: New Orleans City Park
"New Orleans, Spanisches Moos im City Park"

New Orleans Tipps: Anreise und Unterkunft

Eine Reise nach New Orleans lässt sich ideal mit einem Roadtrip durch Florida oder die Südstaaten kombinieren. Auf Grund der vielfältigen Aktivitäten in der Stadt und im Umland eignet sich New Orleans allerdings auch für einen reinen Städtetrip in die USA. Leider sind die Direktflüge nach New Orleans rar, sodass ihr häufig einen Zwischenstop in den USA in Kauf nehmen müsst. Wir haben von New Orleans unseren dreiwöchigen Florida Roadtrip gestartet. Um die Strecke nicht doppelt fahren zu müssen empfiehlt es sich einen Flug in eine der Metropolen Miami, Orlando oder Tampa zu buchen (diese werden von allen großen deutschen Flughäfen täglich per Direktflug angeflogen) und von dort einen günstigen Inlandsflug nach New Orleans dran zu hängen. 

New Orleans Tipps: Garden District
"New Orleans, Gebäude mit den Stadtfarben dekoriert"

In New Orleans findet ihr viele Unterkünfte in allen Preiskategorien, es gibt zahlreiche private Anbieter die Zimmer oder Apartments über Airbnb vermieten aber auch luxuriöse Hotels. Die meisten befinden sich in wunderschönen historischen Gebäuden. Achte bei der Wahl eurer Unterkunft insbesondere darauf, dass sie sich in der Nähe der touristisch interessanten Viertel rund im die Innenstadt befindet, dann seid ihr auch automatisch in einem sicheren Viertel untergebracht. Wir haben in einem wunderschönen Airbnb in der ruhigen Wohngegend Marigny gewohnt und konnten die Innenstadt sogar zu Fuß erreichen. Weitere sichere Optionen sind das French Quarter oder der Garden District. Wenn ihr nicht hauptsächlich zum Feiern in New Orleans seid, solltet ihr jedoch die Bourbon Street (Partymeile) im French Quarter meiden und auf eine der Nebenstraßen ausweichen.

New Orleans Tipps: Stadtteil Marigny
"New Orleans, Spaziergang durch das Wohnviertel Marigny"

New Orleans Tipps: Reisezeit und Dauer

Die Sommer in New Orleans sind brütend heiß und schwül, wohingegen es im Winter tagsüber frühlingshaft warm ist aber in den Nächten schon mal frostig werden kann. Im Herbst wird New Orleans immer wieder von starken Wirbelstürmen getroffen. Als ideale Reisezeit haben sich daher die Übergangsmonate April bis Juni herauskristallisiert. Aber auch während des legendären Mardi Gras (Karnevalsaison im Feb. / März) könnt ihr die wilden Tage bei herrlichem Sonnenschein feiern. Wir selbst waren während Mardi Gras in New Orleans und haben uns fünf Tage Zeit genommen um die Stadt zu erkunden und bei den Paraden zu feiern. Außerhalb der Karnevalsaison solltet ihr mindestens drei Tage einplanen aber auch bei einem einwöchigen Aufenthalt wird euch sicher nicht langweilig. Solltet ihr New Orleans als Base für Ausflüge in die Umgebung wählen, würden wir pro Tagesausflug einen Tag aufschlagen.

New Orleans Tipps: Garden District
"New Orleans, historische Villa im schönen Garden District"

New Orleans Tipps: Die besten Foodspots

New Orleans ist als Schmelztiegel der Kulturen bekannt. Französische, spanische und afroamerikansiche Einflüsse haben nicht nur die Architektur und die Kultur geprägt, sondern schlagen sich auch in der Kulinarik nieder. Dabei könnt ihr in New Orleans in die würzig, pikante Cajun und Kreol Küche eintauchen aber auch amerikanische Klassiker mit dem einzigartigen NOLA einschlägen probieren. Neben den klassischen Südstaaten-Restaurants gibt es unzählige kultige Cafés und Diners, die teilweise richtige Institutionen sind aber auch coole und moderne Foodspots wie den St. Roche Market.

Extra Tipp: Im French Quarter entpuppen sich einige Restaurants als Touristenfallen, geht am besten auf Nummer sicher und bucht euch eine geführte Foodtour. (Hier geht´s zum Anbieter*)

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St. Roche Market: Moderner Foodcourt in Marigny. Im wunderschönen historischen Gebäude findet ihr mehrere Stände mit regionalen Spezialitäten. Zwischen 16:00 und 18:00 ist Happy Hour, dann bekommt ihr sehr gutes Craft Beer für 4$ und Wein für 6$.
St. Roche Market 2381 St Claude Ave, New Orleans, LA 70117, Vereinigte Staaten

Ruby Slippers: Eine echte Institution mit den besten Eggs Benedict NOLA Style. Wer sich nicht entscheiden kann bestellt sie „Mix and Match“. Das Frühstücks-Restaurant hat mehrere Standorte und ist sehr beliebt, reservieren lohnt sich!
Ruby Slippers Marigny 2001 Burgundy St, New Orleans, LA 70116, Vereinigte Staaten

Melba´s: Richtig wilder Laden mit zwei Standorten. Ein Diner ist an einem Waschsalon angeschlossen, das Klientel ist speziell aber das Essen göttlich. Alle die nicht in der Nähe wohnen oder skeptisch sind können auch bei Uber Eats bestellen.
Melba´s 1525 Elysian Fields Ave, New Orleans, LA 70117, Vereinigte Staaten

New Orleans Tipps: Frühstück bei Ruby Slippers
"New Orleans, Eier Benedict bei Ruby Slippers"

Muffuletta: Sizialianisches Sandwich mit Schinken, Salami, Käse und mediterranen Aufstrichen.

Grits: Cremige Polenta mit Mais und Parmesan, serviert mit frischen Shrimps aus dem Mississippi.

Poboy: Sandwich aus der Südstaaten Küche. Herzhaft, pikante Cajun Klassiker auf einem Brot.

Gumbo: Herzhafter, dicker Eintopf aus Shrimps der häufig mit Reis serviert wird.

Jambalaya: Reisgericht ähnlich der spanischen Paella mit Fleisch, Shrimps und Gemüse.

Pralines: Karamelliger Fudge mit Nüssen und anderen Zutaten, die mit Schokolade überzogen werden.

Beignets: Süßes Schmalzgebäck mit reichlich Puderzucker bestreut.

New Orleans Tipps: St. Roche Market
"New Orleans, Canjun Food im St. Roche Market"

New Orleans Tipps: 7 Highlights für euren STädtetrip

Auch wenn sich die Stadt New Orleans über ein relativ großes Stadtgebiet ausweitet, ist NOLA eine dieser Städte wo sich die wichtigsten Sehenswürdigkeit relativ zentral um die Innenstadt, also dem French Quarter gruppieren. Von dort könnt ihr alle touristisch interessanten Spots zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Nahverkehr erreichen. Einen Mietwagen benötigt ihr nur für Ausflüge in die Umgebung, wie die Oak Alley oder die Swamps und Bayous im Umland, diese könnt ihr aber auch bequem im Rahmen einer Tour erreichen. Da alles relativ nah beieinander liegt bedarf es wenig Planung für euren Städtetrip und ihr könnt jeden Tag nach Lust und Laune oder dem Wetter entscheiden welchen Bereich der Stadt ihr erkunden wollt.

Öffentliche Verkehrsmittel: Der Nahverkehr ist in New Orleans hervorragend. Tickets für den Bus oder die historische Tram kauft ihr ganz einfach per App. Der Jazzy Pass ist sehr günstig (ab 3$ pro Tag) und gilt für 1,3, oder 7 Tage.

Blue Bikes: Die blauen Fahrräder stehen an jeder Ecke und sind das Mittel der Wahl für Fahrradtouren an sonnigen Tagen oder wenn der Nahverkehr auf sich warten lässt, z.B. während Mardi Gras.

Uber & Lyft: Die beiden Fahrdienste bringen euch im Stadtgebiet relativ günstig von A nach B und sind ideal wenn eure Fahrt mit dem Bus durch suspekte Viertel führen würde. Preise vergleichen lohnt sich!

Mietwagen: Bei einem reinen Städtetrip ist ein Mietwagen nicht nötig. Parken ist in NOLA eine Katastrophe und im Stadtzentrum mit hohen Parkgebühren verbunden. 

New Orleans Tipps: New Orleans Vibes
"New Orleans, liebevolle Details & spezieller NOLA Vibe"

1: Rundgang durch das French Quarter

Das French Quarter ist das Herzstück von New Orleans. In fußläufiger Distanz tummeln sich zahlreiche Highlights der Stadt. Startet euren Rundgang am French Market, wo ihr auf dem Flohmarkt skurrile Antiquitäten aus vergangenen Zeiten shoppen oder euch mit klassischen Souvenirs eindecken könnt. Im angeschlossenen Foodmarket findet ihr einige Leckereien für ein Picknick am Mississippi oder hört bei einem kühlen Bier den Jazz Musikern zu. Weiter geht es entlang der Uferpromenda zum Jackson Square, wo sich zahlreiche Künstler tummeln, die zum Teil einzigartige Schätze verkaufen. Auf der Royal Street findet ihr viele weitere Antiquitäten-Geschäfte und Shops. Schlendert durch die Gassen des French Quarters, bestaunt die wunderschönen historischen Gebäude und schaut den Straßenkünstlern zu. Lasst euch treiben und vom einzigartigen NOLA Vibe in seinen Bann ziehen. Spätestens am Abend verwandelt sich die Bourbon Street im French Quarter dann zur Partymeile und die bunten Daiquiris fließen in Strömen.

New Orleans Tipps: Jackson Square
"New Orleans, Künstler auf dem Jackson Square"

Die Locals haben zu New Orleans Partymeile eine klare Meinung „Bourbon Street sucks!“ 
Ende des 19. Jahrhunderts war New Orleans der zweitgrößte Überseehafen des Landes, die zahlreichen Seemänner mussten bespaßt werden und so entstand im Herzen des French Quarter das Rotlichtviertel der Stadt mit zahlreichen Bars und Stripclubs, über den 2. Weltkrieg bis heute hält sich der Ruf des Vergnügungsviertels hartnäckig und so pilgern jährlichen Millionen von Touristen zum Feiern nach New Orleans. Was am Tag beschaulich wirkt, verwandelt sich nach Einbruch der Dunkelheit und insbesondere am Wochenende, zum Springbreak und während Mardi Gras zu einer von Amerikas beliebtester Partymeilen. 

2: Jazz auf der Frenchmen Street

Besser und gemütlicher lässt sich laut den Locals auf der Frenchmen Street feiern. Entlang der Straße tummeln sich zahlreiche Jazz Clubs, Bars und Restaurants aber auch kultige Buch- und Antiquitätenläden. In der Frenchmen Street könnt ihr anders als auf der touristischen Bourbon Street noch den wahren Geist von New Orleans spüren. In den unzähligen Jazzclubs treten jeden Abend andere Künstler auf. Meist sind es unbekanntere Bands, an manchen Abenden könnt ihr hier aber auch bekanntere Jazzmusiker hören. In einigen Clubs wird Eintritt verlangt, in anderen könnt ihr einfach so rein und bei einem kühlen Getränk dem Saxophon lauschen. An dieser Stelle wollen wir gar keine Empfehlung aussprechen. Wir sind einfach durch die Straße gegangen und sind in den Club gegangen in dem uns die Musik am besten gefallen hat. Am schönsten ist es jedoch in warmen Nächten wenn sich die Party auf die Straße ausweitet.

Extra Tipp: Auf dem Frenchmen Art Bazaar (Nachtmarkt) könnt ihr euch mit einzigartigen Souvenirs von lokalen Künstlern eindecken.

New Orleans Tipps: Frenchmen Street
"New Orleans, Nachtleben auf der Frenchmen Street"
New Orleans Tipps: Frenchmen Street
"New Orleans, Fenchmen Art Bazaar"
New Orleans Tipps: Frenchmen Street
"New Orleans, Jazz Club auf der Frenchmen Street"

3: Schaufelrad-dampfer-Fahrt auf dem Mississippi

Die alten Schaufelraddampfer werden unweigerlich mit New Orleans in Verbindung gebracht. Zugegeben in unserer Vorstellung war der Mississippi voll mit Schaufelraddampfern, in der Realität haben wir jedoch nur zwei gesehen. Nichts desto trotz gehört die Fahrt auf dem Mississippi zu einem Besuch in New Orleans einfach dazu. Die Natchez ist das letzte echte Dampfschiff in New Orleans und bietet verschiedene Flusskreuzfahrten an. Am schönsten ist die Fahrt am Abend während ihr bei Jazzmusik und Cajun Buffet in den Sonnenuntergang schippert. Sichert euch die Tickets zu eurem Wunschtermin ganz einfach vorab online. (Hier geht´s zum Anbieter*)

Extra Tipp: Mit der Fähre könnt ihr eine kurze Mississippi Bootsfahrt zum Schnäppchenpreis machen. Der Anleger befindet sich in der Nähe des French Quarters, ihr könnt für die Überfahrt den Jazzy Pass nutzen.

New Orleans Tipps: Schaufelraddampfer auf dem Mississippi
"New Orleans, Schaufelraddampfer auf dem Mississippi"
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4: Garden District

Der Garden District ist eines der schönsten Viertel in New Orleans. Entlang der Eichen gesäumten Straßen stehen die typischen und besonders prachtvolle Südstaatenvillen. Entweder erkundet ihr die Gegend in eurem Tempo und schlendert auf der Suche nach den schönsten Villen und Gärten entspannt durch die Straßen oder ihr schließt euch einer geführten Tour durch den Garden District* an. Dabei erfahrt ihr zusätzlich viele wissenswerte Fakten und kommt garantiert an den schönsten Villen vorbei. An Regentagen oder wenn euch die Füße schmerzen, könnt ihr vom French Quarter ganz bequem mit dem „St. Charles Streetcar“ durch den Garden District fahren. Die Fahrt mit der historischen Straßenbahn ist ein Erlebnis an sich.

New Orleans Tipps: Garden District
"New Orleans, historische Villa im schönen Garden District"
New Orleans Tipps: Garden District
"New Orleans, historische Villa im schönen Garden District"
New Orleans Tipps: Garden District
"New Orleans, historische Gebäude im Garden District"

5: New Orleans City Park

Der New Orleans City Park ist fast doppelt so groß wie der berühmte Central Park in New York und damit einer der größten Stadtparks in den USA. Hier im Norden der Stadt könnt ihr einen guten Eindruck davon bekommen wie die Region aussah, bevor die Stadt besiedelt wurde. In dem ausgedehnten Park findet ihr zahlreich Seen, an deren Ufer die alten Louisiana Eichen mit Spanischem Moos behangen Schatten spenden. Im Park wirkt es ein wenig als wäre die Zeit stehengeblieben. Schildkröten sonnen sich auf den Steinen im Teich und die großen Wildgänse watscheln ungestört über die Wiesen. Am besten leiht ihr euch am Eingang des Parks eines der Blue City Bikes und erkundet das riesige Gelände mit dem Fahrrad. Im Süden des Park findet ihr einige Sportstätten, den botanischen Garten und das New Orleans Museum of Art mit einer schönen Freiluftgallerie. 

Extra Tipp: Stärkt euch mit einem Kaffee und den angeblich besten Beignets der Stadt von Café du Monde. Anders als im French Quarter kommt ihr hier ohne lästiges Schlange stehen an die berühmten Teilchen.

New Orleans Tipps: New Orleans City Park
"New Orleans, Spanisches Moos im City Park"
New Orleans Tipps: Cafe du Monde New Orleans City Park
"New Orleans, Beignets von Café du Monde im City Park"
New Orleans Tipps: New Orleanse City Park
"New Orleans, spanisches Moos und Wildgänse im City Park"

6: Friedhofs Tour

Voodoo, Okkultismus und Vampire – New Orleans ist berühmt für seine düstere Schattenwelt und ausgedehnten Friedhöfe, die wie Städte der Toten wirken. Der Grund dafür, warum die Toten in NOLA in kunstvollen Grabstätten beerdigt werden ist jedoch praktischer Natur. Auf Grund der Lage im Überschwemmungsgebiet des Mississippi und damit einhergehendem Sumpfland, ist es nicht möglich sie in klassischen Gräbern unter der Erde zu beerdigen, da die Gefahr besteht, dass die Leichen aufgeschwemmt werden. Heute sind diese kunstvollen Friedhöfe selbst zur Touristenattraktion geworden. Aber Achtung: In den engen Gänge  fällt es leicht sich zu verstecken, dies nutzen auch Dealer und andere Kriminelle. Besucht die Friedhöfe daher insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit nur im Rahmen einer geführten Tour*. 

Wichtig: Auch wenn die Friedhöfe touristisch erschlossen sind, sind sie kein Instagram-Spielplatz. Verhaltet euch jeder Zeit respektvoll!

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7: Canal Street

Die Canal Street ist die Lebensader der Stadt und führt vom Ufer des Mississippis Richtung Norden zum New Orleans City Park und zum Metairie Cemetery. Dabei trennt sie das historische French Quarter vom modernen Central Business District. Hier treffen verschiedene der historischen Straßenbahnen zusammen, es gibt zahlreiche Hotels und Restaurants, Malls und Souvenir-Geschäfte aber auch günstige amerikanische Restaurant- und Modeketten. Kurz: In der Canal Street gibt es nichts was es nichts gibt! Die Straße ist sehr lebendig und ihr werdet während eures Aufenthalts in NOLA vermutlich öfter hier landen.

Extra Tipp: An sonnigen Tagen bietet die Palmen gesäumte Canal Street mit den historischen weißen Gebäuden und knallroten Straßenbahnen tolle Fotomotive.

New Orleans Tipps: Canal Street
"New Orleans, historische Straßenbahn auf der Canal Street"

New Orleans Tipps für Regentage: WWII Museum

Eigentlich sollte das WWII Museum für jeden und insbesondere für uns Deutsche zum Pflichtprogramm gehören. Das moderne und interaktive Museum hat nichts mit langweiligen Museen zu tun wie wir sie aus Deutschland kennen, sondern ist allein wegen des Konzepts einen Besuch wert. Da das Museum allerdings sehr umfangreich ist, solltet ihr mindestens einen halben Tag einplanen und somit eignet sich ein Besuch bestens für graue Regentage. Das WWII Museum beschäftigt sich global und aus der Sicht der USA mit dem Thema und führt euch in verschiedenen Ausstellungen durch die Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs. Dabei wird nicht nur das Geschehen an der Front beleuchtet, sondern auch wie sich das tägliche Leben weltweit verändert hat. Auch wenn es anscheinend keine offizielle Altersbegrenzung gibt und viele Amerikaner mit ihren Kindern dort waren, das Museum ist wirklich harte Kost, sodass wir Familien mit kleinen Kindern von einem Besuch abraten würden.

Extra Tipp: Regentage sind Museumstage. In der Ausstellung verläuft es sich gut, aber am Einlass müsst ihr lange warten, sichert euch eure Tickets daher am besten vorab online direkt beim Museum oder über Get your Guide*.

New Orleans Tipps: WWII Museum
"New Orleans, Geschichtsstunde im WWII Museum"

New Orleans Tipps: Zwei TagesAusflüge ins Umland

New Orleans ist nicht nur perfekt für einen Städtetrip oder als Startpunkt für einen Florida Roadtrip geeignet, sondern ist eine tolle Base um die Region in Louisiana zu erkunden. Rund um New Orleans befinden sich einige der schönsten Ausflugsziele der Südstaaten. Egal ob auf der Suche nach Krokodilen in den Swamps und Bayous oder  eine Tour zu den geschichtsträchtigen Plantagen auf der Oak Alley, es wird auf keinen Fall langweilig. Im folgenden zeigen wir euch zwei Tagesausflüge rund um New Orleans. Ihr könnt sie einerseits in euren Städtetrip einbauen oder in Form eines angehangenen Mini-Roadtrips durch  Louisiana erkunden.

Bayou und Swamp Tour

New Orleans liegt im Überschwemmungsgebiet des Mississippis, sodass es rund um das Stadtgebiete unzählige Swamps (Sümpfe) und Bayous (sumpfige Flussarme) gibt. In diesem einzigartigen Ökosystem könnt ihr zum einen einen Eindruck von der ursprünglichen Landschaft Louisianas gewinnen und habt wie in den Everglades die Möglichkeit Alligatoren zu sehen. Erkundet die Swamps während einer Airboat Tour*, wir haben so eine Tour vor den Toren der Everglades gemacht und hatten einen riesigen Spaß. Wer es entspannter mag kann an einer geführten Kayaktour* teilnehmen, bei der ruhigen Paddeltour seid ihr ganz nah an der Natur und habt auch größere Chancen die Alligatoren zu finden. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet euch ein Zipline Abenteuer* hoch in den Baumkronen, dabei rauscht ihr in schwindelerregender Höhe über die Köpfe der Alligatoren und habt einen einzigartigen Ausblick auf die Landschaft.

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Oak Alley Plantagen Tour

Die Oak Alley liegt rund eine Stunde Fahrt westlich von New Orleans. Wie der Name schon sagt ist die ist die Gegend nach ihren alten Eichen Alleen benannt. Die hunderte Jahre alten Eichen sind mit Spanischem Moos behangen und bieten mit den prachtvollen Villen der Südstaaten wunderschöne Fotomotive. Während einem Ausflug zur Oak Alley habt ihr die Möglichkeit einige der historischen Plantagen zu besuchen und Einblicke in die düstere Vergangenheit Louisianas zu erhalten. Eine der besterhaltenen Plantagen ist die Whitney Plantation, im Plantagenmuseum erfahrt viele wissenswerte Fakten aus der Zeit der Slaverei.

Extra Tipp: Alle die wenig Zeit haben können die Oak Alley und die Swamps im Rahmen einer Kombitour ab New Orleans erkunden. (Hier geht´s zum Anbieter*)

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New Orleans Tipps: Mardi Gras Karneval

Es gibt zwei Arten von Menschen: Echte Jecken, die einmal im Leben am zweitgrößten Straßenkarneval der Welt teilnehmen wollen oder aber Karnevalsmuffel, die den wilden Tagen überhaupt nichts abgewinnen können. Letztere sollten die Karnevals-Saison in NOLA unbedingt meiden! Diese startet am 6. Januar und endet am „Fat Tuesday“ im Februar oder März. In dieser Zeit steht die ganze Stadt im Zeichen von Mardi Gras und liegt spätestens in der Woche vor dem großen Finale komplett lahm. An den Paraden-Wochenenden bzw. während Mardi Gras kann sich niemand den Feierlichkeiten entziehen und es kommt zu massiven Einschränkungen im Stadtverkehr und die meisten Sehenswürdigkeiten haben geschlossen. Wir selbst waren während der Zeit um Mardi Gras in der Stadt und hatten unter der Woche Gelegenheit die Stadt zu erkunden und haben am Wochenende bei den Paraden gefeiert. Alle Infos zu Mardi Gras findet ihr in einem ausführlichen Artikel…

Mardi Gras Tipps: Paraden thematische Wagen der Krewes
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