Mittel- & Westeuropa - Die schönsten Roadtrips für Naturliebhaber

"Die schönsten Roadtrips in Mittel- und Westeuropa (Offroad in den Alpen)- ©Backcountrystories"

Endlose Weiten, Bilderbuchlandschaften und abenteuerliche Roadtrips… Wer jetzt zu erst an die USA oder Kanada denkt, weit gefehlt. All das findet ihr direkt vor unserer Haustür in Mittel- und Westeuropa. Besonders toll: Einige der schönsten Roadtrips Europas liegen direkt vor unserer Haustür und sind perfekt für ein kleines Roadtrip-Abenteuer zwischendurch geeignet. Also packt die Wanderschuhe ein und macht euch bereit für märchenhafte Schlösser, mystische Landschaften, atemberaubende Bergpanoramen und traumhafte Küstenabschnitte.

Sechs Reiseblogger und Influenzer verraten euch hier ihre liebsten Roadtrips, direkt vor unserer Haustür und in ganz Mittel- und Westeuropa.

Dolomiten – Klettersteige und Klassiker
Irland – Einwöchiger Roadtrip auf der wilden Insel
Oberbayern & Tirol – Kanada-Feeling in den Alpen
Ostsee – Roadtrip entlang der mecklenburgischen Küste
Schottland – Märchenhafter Roadtrip zu magischen Orten und pitoresken Städtchen 
Schweiz – Mehr als nur Skifahren, Winterroadtrip in der Schweiz

Dolomiten - Klettersteige und Klassiker

Dieser Roadtrip ist der Richtige für alle die… im Urlaub gern aktiv sind – wandern, klettern, paddeln und dabei das fantastische Panorama der Dolomiten bestaunen wollen.

Ines The Adventure Foxx

… nimmt euch gemeinsam mit ihrem Mann mit auf ihre Reisen als Vollzeit-Angestellte und Teilzeitweltenbummlerin. Getreu dem Motto „Das Leben ist zu kurz für irgendwann“ nutzen ihr Mann und sie jede Möglichkeit zum Wandern, Klettern oder Tauchen egal ob in der Heimat oder am anderen Ende der Welt.

Instagram: @the.adventure.foxx

©  Fotos & Texte zum Dolomiten Roadtrip von Ines (the.adventure.foxx)

Entscheidet man sich für eine Reise in die Dolomiten kann es schwer werden sich zu entscheiden, welche Orte man in meist kurzer Zeit sehen möchte. Die Dolomiten bieten sich für viele Arten von Reisen an, klassische Roadtrips mit dem Wohnmobil, Camping oder ein Roadtrip mit dem Auto von verschiedenen Unterkünften aus. Für unsere Reise entschieden wir uns für einen sternförmigen Roadtrip mit dem Auto. Ziele waren einige Klassiker der Dolomiten sowie Klettersteige und etwas unbekanntere Wanderungen. Wer also mehr Zeit hat, kann diese Route wunderbar erweitern.

"Dolomiten, Seiser Alm- ©The.Adventure.Foxx"

Unser erstes Ziel war die Seceda, ein Gipfel mit knapp 2.500m Höhe und einer der bekanntesten Felsformationen in dieser Region. Zur einen Seite fällt er steil ab und zur anderen Seite ist er geprägt von Wiesen und Wanderwegen. Man erreicht den Gipfel entweder mit der Seilbahn oder über verschiedene Wanderungen.

Neben bekannten Orten dieser Region wie der Seceda oder aber der Seiser Alm finden sich dort auch zahlreiche Wanderungen, die weniger bekannt, aber dennoch lohnenswert sind. Ein persönliches Highlight für uns war z.B. die Wanderung zur Langkofelhütte. Apps wie „Outdooractive“ oder die App des Deutschen Alpenvereins können hier hilfreich sein, bei der Suche nach der passenden Wanderung.

"Dolomiten, Seceda Gipfel- ©The.Adventure.Foxx"

Wer in den Dolomiten unterwegs ist, wird ganz sicher von einem See gehört haben, dem Pragser Wildsee. Mitten zwischen Bergen eingebettet, findet man diesen kristallklaren See, der sich einer großen Beliebtheit erfreut. Entsprechend voll kann es hier auch bereits vor Sonnenaufgang werden. Wer diesen See besuchen möchte, sollte sich vorher informieren, wie die Parkplatzsituation aussieht, da diese nachmittags regelmäßig geschlossen werden können, wenn zu viele Besucher vor Ort sind. (Tipp: Nutzt den Parkplatz Nr. 2 der direkt neben Nr. 1 angrenzt aber nur einen Bruchteil kostet.)

"Dolomiten, Pragser Wildsee- ©The.Adventure.Foxx"

Eine Ikone darf bei dieser Reise natürlich nicht fehlen – die Drei Zinnen. Man hat die Möglichkeit mit dem Auto zum nahegelegenen Parkplatz der Auronzo Hütte über die Mautstraße (für ca. 30€ pro PWK) zu fahren oder man macht eine Wanderung aus dem Tal bis hinauf zu den Drei Zinnen. Wir entschieden uns für die Fahrt vor Sonnenaufgang hoch zur Auronzo Hütte, um von dort eine Wanderung mit Klettersteig auf den Gipfel des Paternkofels zu machen, von dem man eine atemberaubende Sicht auf die Drei Zinnen hat. Die Klettertour endet genau wie der Rundweg um die Drei Zinnen bei der Drei Zinnen Hütte.

"Dolomiten, Drei Zinnen- ©The.Adventure.Foxx"
"Dolomiten, Naturpark- ©The.Adventure.Foxx"
"Dolomiten, Erdpyramiden- ©The.Adventure.Foxx"

Wer neben den Klassikern noch Zeit hat oder etwas Ruhe sucht, sollte sich auf keinen Fall die Möglichkeit entgehen lassen in einem der unzähligen Naturparks wie dem Parco Naturale delle Dolomiti d’Ampezzo wandern zu gehen oder einen Abstecher zu den Erdpyramiden zu machen. Die Wanderwege sind überall gut ausgebaut und man findet in der Regel ausreichende Parkmöglichkeiten.

Durch ihre Vielfalt haben die Dolomiten natürlich noch viel mehr zu bieten und die Route lässt sich beliebig erweitern – also viel Spaß beim Planen.

Irland - Einwöchiger Roadtrip auf der wilden Insel

Dieser Roadtrip ist der Richtige für alle die… Irland wie aus dem Bilderbuch kennen lernen wollen. Mit saftig grüne Weiden, rauen Küsten, jahrhundertalten Burgen und Schlösser sowie zahlreichen Pubs mit leckerem Bier.

Alex von Alex.travelpassion

… ist eine Weltenbummlerin und reist so oft es geht in nahe und ferne Länder. Ihre Leidenschaft ist das Fotografieren und sie liebt es wundervolle Momente und Erlebnisse für die Ewigkeit festzuhalten. Bei Instagram nimmt sie euch mit auf ihre Reisen rund um den Globus.

 Instagram: @alex.travelpassion

©  Fotos & Texte zum Irland  Roadtrip von Alex (alex.travelpassion)

Dublin kann man wunderbar zu Fuß erkunden (es gibt viele tolle kleine Gassen), alternativ per Hop-on Hop-off Bus. Ein Highlight ist natürlich der Besuch eines Irish Pubs, hierfür erkundet unbedingt das Stadtviertel Temple Bar. Es liegt am Südufer des Flusses Liffey im Zentrum und ist Dublins Kulturviertel mit einem munteren Nachtleben. Hier ist auch die bekannte „The Temple Bar“. Einen Katzensprung weiter findet ihr das Dublin Castle, wo ihr tief in die Geschichte Irlands eintauchen könnt, ein Tipp für Harry Potter Fans: Das Trinity College und Long Room besuchen!

Wenn noch Zeit bleibt schaut euch die St. Patricks Cathedral und das Guinness-Museum an. Für uns ging es nun weiter zu den Powerscourt Gardens und dem höchsten Wasserfall Irlands.

"Irland, Bar in Dublin- ©Alex.Travelpassion"

Weiter ging es zu einem echten Highlight, dem Rock of Cashel, auch die „irische Akropolis“ genannt. Diese Ruine ist ein einzigartiges Monument irischer Geschichte, der Berg erhebt sich 65 m hoch und gilt als irisches Wahrzeichen. Als Sitz von Feen und Geistern wurde er schon im Altertum verehrt.

Danach fuhren wir nach Kenmare/Killarney in Richtung Küste. Wer mag, kann auf dem Weg noch einen Abstecher nach Cork machen, hier gibt es u.a. das Blarney Castle & Gardens zu sehen. Ab Killarney erkundeten wir den Ring of Kerry. Auf der Rundstraße kommt man eigentlich an allen schönen Punkten vorbei, nur das Gap of Dunloe muss man extra ansteuern, hier fühlt man sich so richtig irisch… Schafe, Pferde, Dunst, ganz viel grün und eine mystische Stimmung… 

Sehenswerte Stopps am Ring of Kerry:
Muckross Abbey&House, Torc Wasserfall, Gap of Dunloe, Ladies View, Molls Gap, Wishing Bridge, Derrynane Beach, Skellig Rock Tour; (u.a. auch zur Puffins Island von Mai bis August), Com An Chiste Aussichtspunkt, Kerry Cliffs, Whitestrand Beach, Rossbeigh Beach Overlook.

"Irland, Cashel- ©Alex.Travelpassion"
"Irland, Gap of Dunloe- ©Alex.Travelpassion"

Am nächsten Tag erkundeten wir die Dingle Halbinsel, welche uns sehr gut gefiel, lag sicherlich auch daran, dass wir endlich mal Sonnenschein hatten und tolle Aussichten und die Landschaft genießen konnten.  Achtung Augen aufhalten: von Mai bis August kann man an vielen Klippen mit Glück Puffins sehen! 

Sehenswerte Stopps Dingle Halbinsel: 
Inch Beach, Coumeenoole Beach, Cé Dhún Chaoin/ Dunquin Pier, Clogher Strand, Conor Pass, Brandon Point, Dunmore Head, Slea Head Drive.

"Irland, Dingle Halbinsel- ©Alex.Travelpassion"
"Irland, Küstenstraße Dingle Halbinsel- ©Alex.Travelpassion"

Weiter geht’s in Richtung Norden, entweder man fährt über die Stadt Limerick oder man nimmt die Shannon Fähre von Tarbert nach Killimer. Mit Glück kann man hier auch Delphine sehen. Erkundet dann das Loophead Lighthouse und die Kilkee Cliffs mit dem Cliff Walk. Übernachten könnt ihr in der kleinen Stadt Ennis, hier gibt es tolle bunte Häuser und alles was das Herz begehrt.
Sicherlich ein Highlight der Tour sind die Cliffs of Moher (mit dem Doolin Cliff Walk), es ist wirklich sehr schön hier, sofern das Wetter mitspielt – in Irland reine Glücksache.

"Irland, Cliffs of Moher- ©Alex.Travelpassion"

Nächster Stop: Burren Nationalpark mit Wanderwegen und dem Poulnabrone-Dolmen, anschließend führt uns der Weg via Galway zum Connemara Nationalpark. Am besten eine Unterkunft in der Nähe suchen zB. in Clifden. 

Sehenswerte Stopps:
Kylemore Abbey, einen Teil des Wild Atlantic Way mit der 16 km langen Skyroad entlang fahren, den Diamond Hill im Connemara NP wandern (bei gutem Wetter eine grandiose Aussicht), mit Glück Connemara Ponys entdecken, Gothic Chapel, und viele Strände…zB. Mannin Bay, Ballyconneely Bay Beach, Gurteen Beach /Dog’s Bay. 

Auf dem Weg nach Dublin zurück kann man super einen Stop im Boyne Valley, Newgrange und dem Tara Hill machen. Es war eine tolle Woche in Irland, die viel zu schnell endete. Wer mehr Zeit hat, sollte unbedingt den Norden Irlands erkunden.

Oberbayern & Tirol - Kanada-Feeling in den Alpen

Dieser Roadtrip ist der Richtige für alle die…  ein bisschen Kanada-Feeling erleben wollen, Berge lieben und gerne wandern gehen.

Anna & Dominik von Backcountrystories

Roadtrips, Camping und Wandern sind ihre Leidenschaft. Sie reisen am liebsten mit ihrem 96‘ Ford Explorer, den sie zum Camper umgebaut haben. Ihr großer Traum ist es mit ihm für mindestens ein Jahr durch Nordamerika zu reisen. Dieses Jahr geht es für sie aber erst mal nach Skandinavien.

Blog: backcountrystories.de | Instagram: @backcountrystories

©  Fotos & Texte zum Oberbayern & Tirol Roadtrip von Anna & Dominik (backcountrystories)

Die Route führt euch durch imposante Berglandschaften, wilde Täler und zu kristallklaren Bergseen.
Ihr startet mit dem Roadtrip am türkisblauen Plansee. Er eignet sich perfekt für einen Stop und wenn ihr die Möglichkeit habt ist er super zum Kajak/Kanu/SUP fahren geeignet. Danach geht es weiter über den Ammersattel, einem wilden Flusstal in Richtung Karwendel und Zugspitzregion.

Dort warten eine Menge Highlights auf euch, deswegen empfehlen wir euch dort für mehrere Nächte eine Unterkunft oder einen Campingplatz als Basis zu nehmen. Unserer Base ist dort immer der Naturcampingplatz Isahorn. Ein wirklich wunderschöner Platz der sehr wild ist und wo man direkt am Ufer der Isar stehen kann (wenn man eine dieser beliebten Plätze ergattern kann). Absolutes Wildcamping-Feeling und von dort kann man sehr gut Tagesausflüge unternehmen.

"Oberbayern & Tirol, Rißtal- ©Backcountrystories"
"Oberbayern & Tirol, Oberes Isartal- ©Backcountrystories"

Ein kleiner Geheimtipp ist noch das obere Isartal und Rißtal (Mautgebühren von ca. 10€ fallen an). Ihr fahrt dort durch wilde Flusslandschaften die an Kanada und Alaska erinnern und endet auf dem Großen Ahornboden. Auf dem Talboden wachsen hunderte von Ahornbäumen die im Herbst anfangen in den schönsten Farben zu leuchten und ihr seid umgeben von den Gipfeln der Berge. Von dort aus könnt ihr jede Menge Wanderungen ins Karwendelgebirge unternehmen.

Weitere Highlights in der Region sind der kristallklare Eibsee und der türkis leuchtende Walchensee, dort habt ihr auch die Möglichkeit Boote zu leihen.

"Oberbayern & Tirol, Eibsee- ©Backcountrystories"

Wer gerne wandert sollte nicht die spektakulären Wanderungen durch die Höllentalklamm (2€ Eintritt) und Partnachklamm (6€ Eintritt) bei Garmisch-Partenkirchen verpassen.

Weiter geht der Roadtrip nach Ehrwald, Österreich. Dort solltet ihr unbedingt die Wanderung zu dem wunderschönen Seebensee und Drachensee machen. Malerisch spiegeln sich dort die umliegenden Berge im Wasser. Von dort fahrt ihr weiter über den Fernpass tiefer nach Österreich rein und könnt einen Zwischenstopp am karibisch anmutenden Blindsee einlegen. Er eignet sich wunderbar zum schwimmen weil er nicht ganz so kalt ist wie die anderen Seen.

"Oberbayern & Tirol, Seebensee- ©Backcountrystories"

Die letzte Etappe des Mini-Roadtrips führt euch auf die Kaunertaler Gletscherstraße (Maut 25€). Auf bis 2750m windet sie sich in engen Serpentinen nach oben. Dort müsst ihr ein bisschen auf euch Aufpassen denn uns ist von den schnell steigenden Höhenmetern schwindelig und schlecht geworden (Vorsicht mit der Höhenkrankheit). Die Straße endet bei einer Bergstation mit Restaurant und kleinen Läden. Von dort könnt ihr noch auf bis 3000m hoch wandern und habt sogar die Möglichkeit einen Gletscher von innen zu bestaunen. Entlang der Straße gibt es jeden Menge Aussichtspunkte oder Wanderwege, deswegen plant mindestens einen vollen Tag ein. 

"Oberbayern & Tirol, Kaunertal Stausee- ©Backcountrystories"

Wenn euch das nicht genug war könnt ihr euren Roadtrip auch beliebig verlängern, von dort aus kommt ihr auch über das Ötztal oder den Rechenpass nach Italien nach Südtirol oder ihr erkundet noch ein bisschen Österreich weiter, denn da gibt es noch eine Menge weitere Highlights die wir selber noch besuchen müssen.

Ostsee - Roadtrip entlang der mecklenburgischen Küste

Dieser Roadtrip ist der Richtige für alle die…  die Natur lieben, das Meer, tolle Strände und malerische kleinere Orte

Bolle & Marco von Kommwirmachendaseinfach

… bereisen nun schon seit mehr als 6 Jahren gemeinsam die Weltgeschichte. Auf ihrer Seite dreht sich alles ums individuelle Reisen, um Outdoor-Abenteuer, jede Menge Meer- und Strandliebe sowie um spannende Nah- und Fernreiseziele.

Blog: kommwirmachendaseinfach.de | Instagram: @kommwirmachendaseinfach

©  Fotos & Texte zum Ostsee Roadtrip von Bolle & Marco (kommwirmachendaseinfach)

Vermutlich denken viele bei dem Wort „Urlaub“ und „Roadtrip“ ans Ausland, an die Ferne und an das Unbekannte. Doch „Urlaub“ geht auch vor der eigenen Haustür und genau das haben wir vor allem durch die Pandemie immer stärker zu spüren bekommen. Unser Heimatland Deutschland strotzt nur so vor spannenden Abenteuern und wunderschönen Orten, auch wenn man es vielleicht im ersten Moment nicht glauben mag. Wir nehmen dich heute mit auf einen kurzen Roadtrip entlang der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern.  Are you ready? Na dann…los gehts!

Wir starten nicht auf den beliebten und bekannten Inseln Usedom oder Rügen, sondern auf unserer kleinen Perle Hiddensee. Diese autofreie Insel erwartet dich mit traumhaft schönen Stränden, kleinen gemütlichen Örtchen, tollen Restaurants, charmanten Pensionen und jeder Menge maritimen Flair. Leih dir ein Fahrrad am Hafen aus und erkunde das kleine Eiland auf eigene Faust. Empfehlenswert sind u.a. der Leuchtturm Dornbusch oder auch die malerischen Orte Vitte und Kloster.

"Ostsee, Insel Hiddensee- ©Kommwirmachendaseinfach"

Von der Insel Hiddensee aus geht es nun zurück aufs Festland und weiter auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Das ist mit Abstand unsere Lieblingsecke in Mecklenburg-Vorpommern, da es hier so viele schöne Orte gibt. Unternehme eine Wanderung durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zum Darßer Leuchtturm oder auf der anderen Seite zur spektakulären Hohen Düne. Besuche das Künstlerdorf Ahrenshoop, das Ostseebad Dierhagen, Wustrow, Perrow und Zingst und/oder erkunde mit einem traditionellen Zeesboot die einzigartig Boddenlandschaft.

"Ostsee, Hafen Insel Poel- ©Kommwirmachendaseinfach"
"Ostsee, Ostseebad Ahrenshoop- ©Kommwirmachendaseinfach"

Weiter geht es entlang der deutschen Ostseeküste mit einem Stopp in der tollen Hansestadt Rostock. Hier sind wir Zuhause und wir genießen es jeden Tag aufs Neue. Rostock ist nicht zu groß und nicht zu klein, einfach genau richtig. Wir haben einen charmanten Stadthafen zum Flanieren, eine überschaubare historische Altstadt mit Geschäften und Cafés, ein paar coole Restaurants und vor allem eines: Jede Menge Wasser. Leihe dir ein SUP aus am Hafen und unternehme eine Tour auf der Warnow zum Sonnenuntergang, einfach nur genial.

Lass uns nun den mystischen Gespensterwald in Nienhagen erkunden, welcher sich zwischen Rostock und Kühlungsborn befindet. Von Rostock aus bist du in nur 25 Minuten dort. Hier wirst du Zeuge eines wunderschönen Naturschauspiels mit einem wirklich märchenhaften Wald, einer schroffen Steilküste und traumhaft schönen Aussichten. Aber keine Angst, Gespenster gibt es hier keine, jedoch wirken die hohen, gebogenen Bäume wirklich sehr mystisch.

"Ostsee, Gespensterwald Nienhagen- ©Kommwirmachendaseinfach"

Erst vor kurzem haben wir das kleine Ostseebad Rerik erkundet und können dir einen Stopp auf jeden Fall empfehlen. Dieser Badeort liegt direkt am Meer, erwartet dich aber nicht nur mit schönen Sandstränden sondern auch mit zahlreichen Freizeit- und Wassersportaktivitäten. Schlendere durch die Straßen bis zum liebevoll gestalteten Heimatmuseum, flaniere über die Haffpromenade und genieße den Ausblick über Rerik und das Meer vom Schmiedeberg.

"Ostsee, Ostseebad Rerik- ©Kommwirmachendaseinfach"

Wir nähern uns so langsam dem Ende dieser Reise, entführen dich jetzt aber noch auf die kleine Insel Poel, welche nur knapp 13 km von Wismar entfernt ist. Hier in der Wismarer Bucht in Nordwestmecklenburg erwarten dich tolle Strände, kleine idyllische Urlaubsorte, viel Ruhe, leckere Fischbrötchen, eine große Portion Meer, zahlreiche Ferienwohnungen und jede Menge Möwengeschnatter. Lass dir auch die einzigartige Hansestadt Wismar nicht entgehen mit der historischen Altstadt, welche zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Für uns ist Wismar definitiv eine der schönsten Städte in ganz Deutschland.

Schottland - Märchenhafter Roadtrip zu magischen Orten und pitoresken Städtchen

Dieser Roadtrip ist der Richtige für alle die… endlose Weiten und unfassbare Natur erleben möchten.

Miriam & Bertal von So Far Away From Berlin

Sie haben Berlin verlassen, um die Welt zu entdecken. Die Schweiz, war für 6 Monate geplant. Inzwischen sind sie fast dreimal so lang dort – haben Großstadt gegen Dorf getauscht & Kreuzberger Nächte gegen ausgedehnte Wandertouren. Ihre Reise wird weitergehen, fürs Erste haben sie hier aber ihr Glück gefunden.

Blog: sofarawayfromberlin.de | Instagram: @sofarawayfromberlin

©  Fotos & Texte zum Schottland Roadtrip von Miriam & Bertal (sofarawayfromberlin)

Schottland hat uns ab der ersten Sekunde umgehauen.
Wir sind von Berlin aus nach Glasgow geflogen und haben uns zuerst einen Tag lang die wunderschöne Stadt mit ihrer beeindruckenden Universität angeschaut. Von dort aus ging es mit dem Bus nach Edinburgh – hier hatten wir den Camper gemietet, den wir im Vorort Broxburn abgeholt haben. 4 Nächte, 5 Tage und 1200 Kilometer lagen vor uns. Meer, Regen und einmalige Momente. 

Welche Orte uns dabei so begeistert haben, dass sie es immer wieder auf unsere Liste schaffen würden? Eine ganze Menge. Wir haben aber mal versucht, uns auf fünf unvergessliche Orte zu beschränken.

"Schottland, Roadtrip- ©Sofarawayfromberlin"

Edinburgh

Edinburgh ist im wahrsten Sinne ein Schmuckstück. Die ganze Stadt verzaubert mit ihren Fassaden, ihrem Charme, ihren Gassen. Harry Potter-Vibes treffen auf unglaublich fotogene Ecken, leckeres Essen und eine wunderschöne Aussicht vom Arthur’s Seat. Schottland besuchen, ohne Edinburgh einen Besuch abzustatten? Unmöglich.

Glasgow

Auch Glasgow hat sich sofort einen Platz in unserem Herzen ergattern können. Die Stadt mit der beeindruckenden Universität steckt voller Leben. Kneipen, Bars und Cafés sind gut gefüllt, die Architektur wunderschön typisch schottisch.

Finnish Glen

Magische Orte gibt es in Schottland zu Genüge – Finnish Glen ist uns aber ganz besonders in Erinnerung geblieben. Die saftig grüne und bis zu 70 Meter tiefe Schlucht mit dem roten Boden sieht aus wie aus einem Märchen. Dadurch, dass wir früh da waren, hatten wir die Schlucht sogar noch eine Weile für uns allein.

Neist Point

Der Neist Point auf der Isle of Skye ist wahrscheinlich kein Geheimtipp. Macht aber nichts, denn vor Ort verlaufen sich die Mengen an Besuchern recht gut. Und mal ganz ehrlich: Auch mit 1000 anderen Leuten hätten wir den ikonischen Leuchtturm an der Spitze der rauen Klippen nicht verpassen wollen.

Old Man of Storr

Auch der Old Man of Storr liegt auf der beliebten Isle of Skye. Der fast 50 Meter hohe Fels ragt ganz gerade aus dem Boden heraus und ist wirklich ein einmaliges Fotomotiv. Nach einer kurzen Wanderung hat man hier vor Ort einen tollen Blick auf die Felsnadel, aber auch auf die umliegenden, atemberaubenden Landschaften.

Aber Schottland ist mehr als nur das Abklappern wunderschöner Sehenswürdigkeiten. Lange Fahrten inmitten der Highlands, saftig grüne Wiesen, pittoreske Städte wie Perth, Inverness oder Aberdeen machen den gesamten Roadtrip zu einem unvergesslichen Abenteuer. Und das Beste: Wildcampen ist in Schottland erlaubt!

"Schottland, Bergsee- ©Sofarawayfromberlin"

Es gibt kaum etwas Besseres, als irgendwo im Nirgendwo, mit dem Blick auf eines der unzähligen Schlösser, einen der zahlreichen Seen oder das Meer aufzuwachen. Den ersten Kaffee des Tages mit dem Gefühl unendlicher Freiheit zu genießen. All das und noch viel mehr kann Schottland – ein Land, das uns so unglaublich begeistert hat, dass wir unbedingt wiederkommen möchten. Mit dem eigenen Camper, mit wesentlich mehr Zeit und dann nicht im Juni.

"Schottland, Neist Point- ©Sofarawayfromberlin"

Denn einen Haken hat das Ganze: Im Juni wimmelt es im moorigen, sumpfigen Schottland vor Midges. Lange Sachen und ein Hut mit Moskitonetz sind ein Muss. Denn wer in der Nähe von Wasser seine Zelte aufschlägt (und man ist in Schottland eigentlich nie weit von Wasser entfernt), wird die kleinen Mücken bald zu Tausenden überall finden. Im Essen, in Getränken, In Ohren, Augen und Nase.

Schweiz - Mehr als Nur Skifahren, Winterroadtrip in der Schweiz

Dieser Roadtrip ist der Richtige für alle die…  gern in der Natur sind und die Berge lieben.

Cleo & Nico von Reiseeuphorie

… lieben Roadtrips, sei es mit Camper oder in Unterkünften. Wenn sie ihre Individualreisen überall auf der Welt planen sind sie auf möglichst viel Abwechslung und Abenteuer aus! Alle Erlebnisse halten sie mit ihrer Kamera für YouTube fest.

YouTube: Reiseeuphorie | Instagram: @reiseeuphorie

©  Fotos & Texte zum Schweiz Roadtrip von Cleo & Nico (reiseeuphorie)

Start des Roadtrips ist der Rheinfall. Dort kann man auf der südlichen Seite bei Schloss Laufen kostenlos parken und von dort aus über die Brücke ans nördliche Ufer laufen. Von Beiden Seiten hat man tolle Ausblicke auf den Wasserfall. Uns persönlich gefällt der Blick von der nördlichen Seite aus besser. Auf der südlichen Seite kostet es normalerweise Geld auf die Plattformen unterhalb des Schlosses zu gelangen. Hier ist man der Gischt und den Wassermassen deutlich näher, aber der Blick auf das andere Ufer gefiel uns weniger gut. 

"Schweiz, Rheinfall- ©Reiseeuphorie"

Von da aus geht es nach Zürich, wo man gut übernachten kann (1 Tag einplanen). Weiter geht es mit einer Fahrt um den Zürichsee. Dabei kann ein Halt bei Rapperswil eingelegt werden, um den längsten Holzsteg der Schweiz (800m lang) anzusehen. Überall rund um den See bieten sich schöne Stellen, die zum Verweilen einladen. Die Stadt Zürich kann bei dieser Rundfahrt ebenfalls besichtigt werden. Übrigens: Es gibt 1200 Trinkwasserbrunnen in Zürich und das Wasser ist von sehr hoher Qualität und kann bedenkenlos in die eigene Trinkwasserflasche gefüllt werden! (1-2 Tage einplanen). 

Auf der Autobahn geht es als nächstes in den Kanton Graubünden. Hier kann man in dem wunderschönen kleinen Bergdorf Guarda übernachten. Dorthin gelangt man in Wintermonaten nur mit dem Autoverlad Vereina, da die Passstraße in den Wintermonaten gesperrt ist. Von dort aus kann man (in den Wintermonaten) prima des Eisweg Engadin in Sur En besuchen. In den Sommermonaten gibt es hier zahlreiche Wandermöglichkeiten (1-2 Tage einplanen). 

"Schweiz, Pilatus- ©Reiseeuphorie"
"Schweiz, Eisweg Engadin- ©Reiseeuphorie"

Anschließend geht der Roadtrip über den wunderschönen Julierpass mit fantastischer Aussicht. Auf dem Weg Richtung Luzern kann man noch einen Abstecher zum Land-Wasser-Viadukt einlegen. Dort gibt es ebenfalls verschiedene Wandermöglichkeiten, um es entweder von oberhalb oder von unten anzuschauen (1 Tag einplanen). 

Anschließend fährt man Richtung Luzern und dort kann man den Pilatus erklimmen. Die Gondelfahrt von Ort Kriens aus ist recht teuer mit 55,00€ pro Person. Aber oben auf der Pilatus Kulm erwartet einen ein fantastischer Ausblick über die Seen und Berge. Es gibt vor Ort verschiedene Aussichtsplattformen. Als wir im Februar dort waren, hatte die Drachengalerie und der Aussichtspunkt Esel offen. Die Drachengalerie führt durch Tunnel im Felsen immer wieder zu schönen Panoramaaussichten. Der Aussichtspunkt Esel hat bietet eine 360 Grad Panorama-Aussicht. Im Anschluss kann man noch die Stadt Luzern mit ihrer besonderen Kapellbrücke besichtigen (1-2 Tage einplanen).

"Schweiz, Lauterbrunnen- ©Reiseeuphorie"

Als nächstes geht’s weiter nach Interlaken – dort kann man gut übernachten, um sich am nächsten Tag die Jungfrau Region anzusehen. Erster Tagespunkt ist die Besichtigung von Lauterbrunnen. Dort gibt es nur wenige, immer kostenpflichtige Parkplätze. Man kann eine kleine Wanderung um den Ort herum machen, um eine gute Sicht auf den Wasserfall und das Panorama in das Lauterbrunnental zu haben. Auch eine Fahrt durch das Tal ist empfehlenswert. Anschließend kann man in den bekannten Skiort Grindelwald fahren, der uns extrem gut gefallen hat. Hier gibt es sowohl Wandermöglichkeiten im Sommer und im Winter ein tolles Skigebiet (1 Tag einplanen). Zum Schluss kann man nach Bern fahren und dort als letzten Halt übernachten. Der Roadtrip ist etwas Besonderes, weil er eine gute Abwechslung zwischen Bergen & Seen mit viel Natur und Stadtbesichtigungen bietet.

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