Hawaii – Was kostet eine Reise ins Paradies? (inkl. Spartipps)

"Hawaii, Was kostet Hawaii?"

Was kostet Hawaii??? – Jeder der mit einer Reise in den Inselstaat im Pazifik liebäugelt wird sich diese Frage bereits gestellt haben. Die meisten denken vielleicht eine Reise ins Paradies bleibt auf Grund der hohen Kosten ein ewiger Traum… Aber was kostet Hawaii nun eigentlich wirklich? Über Geld spricht man nicht!? Nicht bei uns… Wir decken ganz transparent unsere vollständigen Kosten für unsere dreiwöchige Reise nach Hawaii auf und zeigen euch detailliert was wir für Unterkunft, Flüge, Transport, Verpflegung und Aktivitäten ausgegeben haben. Besser noch, damit euer Traum von Hawaii endlich Realität wird, geben wir euch praktische Spartipps zur Reiseplanung und zur Umsetzung vor Ort. Damit können viele der Kosten drastisch reduziert werden, sodass mit etwas Recherche und Kompromissbereitschaft fast jeder ein bisschen Aloha-Feeling schnuppern kann.

Was kostet Hawaii? – Kosten für 2 Personen in 3 Wochen Hawaii
Reisestil – Welchen Standard erhaltet ihr für wieviel Geld
Unterkunft – Spartipps für eine bezahlbare Unterbringung auf Hawaii
Flüge – Spartipps für die Anreise nach Hawaii
Restaurants – Spartipps zum auswärts Essen
Transport – Spartipps zur Fortbewegung auf Hawaii
Einkäufe – Spartipps für Dinge des täglichen Bedarfs
Aktivitäten – Hawaii ohne zusätzliche Kosten erkunden

Was Kostet Hawaii?

Wenn es um eine Reise nach Hawaii geht, heißt es oft “Aber ist das nicht wahnsinnig teuer?”.
Ja, Hawaii ist teuer, aber es lohnt sich… Wer nach Hawaii möchte sollte schnell die Koffer packen, denn eins ist sicher es wird nicht günstiger. Wir waren vor fünf Jahren bereits auf Hawaii und haben für vier Wochen USA inkl. 10 Tagen Hawaii und Hochzeit rund ein Drittel weniger bezahlt als zuletzt für drei Wochen Hawaii. Auch wenn euch der Preis zunächst schockt, Hawaii wird euch für alles entschädigen!

Das folgende Diagramm zeigt euch die Kostenaufteilung für zwei Personen in drei Wochen Hawaii. Hier seht ihr welche Posten den größten Anteil einnehmen. Anschließend werden wir Punkt für Punkt darauf eingehen wo Einsparpotential besteht.

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"Hawaii, Aloha-Feeling auf Hawaii"

Reisestil - Welchen Standard Erhaltet ihr für wie viel Geld

Um die Kosten besser einordnen zu können, ist es wichtig unseren Reisestil zu kennen. Wir waren auf Hawaii nicht als Low-Budget-Reisende unterwegs. Da es für uns ein ganz normaler Urlaub im Vollzeitjob war, haben wir nicht jeden Dollar dreimal umgedreht und uns auch mal was gegönnt. Wir hatten zwei Wochen lang ein geräumiges Airbnb auf Maui sowie stylische Hotelzimmer* in Waikiki. Außerdem haben wir bei den Flügen in kürzere Flugzeiten für die ohnehin schon lange Anreise aus Deutschland investiert. Wir waren täglich einmal auswärts an Foodtrucks essen und haben auch Alkohol getrunken oder uns Snacks geholt auf die wir einfach Lust hatten. Außerdem hatten wir fast die ganze Zeit einen Mietwagen mit dem wir komfortabel von A nach B gekommen sind, dafür haben wir keine Touren oder kostenpflichtige Ausflüge gemacht.

Ihr seht, für knapp 10.000€, also 5.000€ pro Person bekommt ihr auch einiges Geboten. Wer einen anderen Reisestil pflegt kann natürlich noch reichlich einsparen und die Kosten reduzieren. Nach oben hin sind wie immer keine Grenzen gesetzt. Unsere täglichen Ausgaben lagen damit bei rund 400€, also ca. 200€ pro Person. Ohne großen Verzicht haben wir unser selbst gesetztes Limit von 10.000€ on Point getroffen. Wir würden euch auf jeden Fall auch empfehlen euch im Vorfeld genau über die Kosten zu informieren und euch ein großzügiges Budget zu setzen, damit es am Ende nicht zu bösen Überraschungen kommt.

"Hawaii, Coole Zimmer im Shoreline Hotel Waikiki"

Unterkunft - Spartipps für eine bezahlbare Unterbringung auf hawaii

Der mit Abstand größte Posten auf der Liste ist der Punkt Unterkunft, welcher in unserem Fall fast 40% der gesamten Kosten ausmacht. Die Suche nach der passenden Unterkunft hat uns bereits im Vorfeld einige Nerven gekostet und uns auch während der Reise intensiv beschäftigt, sodass wir diesem Thema  einen ausführlichen Artikel gewidmet haben… Der wichtigste Spartipp: Bucht unbedingt so früh wie möglich, da die guten und günstigen Unterkünfte sehr begehrt sind. Rechnet für eure Unterbringung mit mindesten 150€ besser jedoch 200€ pro Nacht. Die meisten Unterkünfte auf Hawaii sind für mindestens vier Personen ausgelegt, dementsprechend könnt ihr den Preis pro Kopf halbieren wenn ihr in einer Gruppe reist und die Unterkunft mit Freunden oder Familie teilt

Camping mit Zelt: Auf Hawaii gibt es zahlreiche Campingplätze. Beachtet aber, dass die Campingplätze wirklich sehr einfach ausgestattet sind und nicht mit denen in Europa vergleichbar sind.

Camping mit Camper: Wenn ihr euch einen Camper mietet, habt ihr Unterkunft und Fortbewegung in einem. Die Camper sind allerdings auch sehr teurer, sodass ihr im Prinzip eher die Kosten für einen Mietwagen statt für eine Unterkunft spart.

Hostels: Wenn ihr allein unterwegs seid, kann sich auch die Übernachtung in einem der wenigen Hostels lohnen. Zu zweit lohnt sich dies jedoch oft schon nicht mehr und ihr könnt euch ein privates Zimmer leisten.

Couchsurfing: Wer kein Problem damit hat auf Privatsphäre zu verzichten und mit den Einheimischen in Kontakt treten möchte, kann mit Couchsurfing auch auf Hawaii die kompletten Unterkunftskosten sparen.

House Sitting: Auch hier kommt ihr bei den Locals unter, dabei sind die Eigentümer der Unterkunft nicht vor Ort und ihr müsst auf Haus und Hof (oder Tiere) aufpassen, dies lohnt sich vor allem bei längeren Aufenthalten. 

"Maui, Sonnenuntergang über den Wolken auf dem Haleakala Summit"

Flüge - Spartipps für die Anreise nach Hawaii

Wer hätte gedacht, dass der Punkt Flüge nur den zweiten Platz in der Hitliste der größten Ausgaben bei einer Hawaii-Reise einnimmt. Schließlich fliegt man einmal bis ans andere Ende der Welt und bewegt sich auch zwischen den Inseln ausschließlich mit dem Flugzeug. Wir haben für unseren Flug mit guten Flugzeiten von Leipzig über Frankfurt und San Francisco nach Honolulu rund 1000€ pro Person gezahlt. Dies fanden wir für die Strecke vollkommen in Ordnung, außerdem konnten wir bequem von unserem Heimatflughafen anreisen. Natürlich kann man hier einiges sparen und Flüge für einen Bruchteil des Preises finden. Mit etwas Glück bekommt ihr Flüge bereits ab 600€. Oft müsst ihr dann jedoch mit lange Umsteigezeiten oder zusätzliche Kosten für die Anreise zum Flughafen in Kauf nehmen. Hier heißt es wie immer Preise beobachten und im richtigen Moment zuschlagen.

Amerikanische Feiertage meiden: Hawaii ist das Lieblingsreiseziel der Amerikaner. Dementsprechend steigen die Preise zu den amerikanischen Feiertagen rund um Thanksgiving und Weihnachten, sowie dem Springbreak und den amerikanischen Ferien.

In der Regenzeit reisen: Ja, auch im Paradies gibt es eine Regenzeit, diese ist offiziell von November bis März. In dieser Zeit sinken nicht nur die Flugpreise, sondern auch die Unterkunftskosten.

Startet das neue Jahr im Paradies: Auf Grund der Nähe zu Weinachten nehmen sich die wenigsten Europäer gleich zu Anfang des Jahres wieder einen langen Urlaub, dadurch sind die Flüge aus Europa sehr günstig.

Flugsegmente einzeln buchen: Die Anreise aus Europa ist immer mit einem Zwischenstop in den USA oder Kanada verbunden. Mit etwas Glück findet ihr ein Flugschnäppchen aufs Festland und bucht dann einen günstigen Flug nach Hawaii hinzu.

Hawaii mit dem Festland kombinieren: Auch wenn die USA sehr teuer sind, eine Reise an die Westküste ist deutlich günstiger als drei Wochen Hawaii. Bei unserem ersten Mal auf Hawaii haben wir Oahu mit einem Roadtrip an der Westküste kombiniert, so verteilt ihr die hohen Kosten für Hawaii auf mehrere Reisen und könnt immer wieder kommen um eine neue Insel zu erkunden.

Mit Handgepäck reisen: Zusätzliche Kosten für Aufgabegepäck können insbesondere beim Inselhopping ganz schön ins Geld gehen. Die Handgepäckregelung bei Hawaiian Airlines sind sehr großzügig und in vielen Airbnbs habt ihr die Möglichkeit Wäsche zu waschen.

Inselhopping kurzfristig buchen: Die Flugzeuge zwischen den Inseln verkehren quasi wie Busse annähernd im stündlichen Rhythmus. Langfristige Buchungen lohnen hier nicht, am günstigsten sind die Flüge rund ein bis drei Monate im Vorfeld. Achtung: hier sind Oneway-Ticket häufig günstiger als Hin- und Rückflug!

Achtung: Flüge und UnterkÜnfte Immer zusammen checken

Ganz wichtig für eure Reiseplanung: Checkt unbedingt immer die Flugpreise und Unterkünfte im Zusammenhang. Nicht das ihr am Ende ein vermeintliches Flugschnäppchen bucht, dann jedoch der Markt an Unterkünften leer gefegt ist. Dies gilt insbesondere wenn ihr eure Reise nach Hawaii kurzfristig plant. Ein günstiger Flug aus Europa heißt nicht automatisch das für andere Teile der Welt nicht gerade Hauptreisezeit herrscht. Da die Unterkunftskosten der höchste Faktor sind, ist es fast wichtiger sich eine passende Unterkunft zu sichern als einen günstigen Flug. Den Buchungszeitraum der Unterkunft könnt ihr meist im Nachhinein an die exakten Flugzeiten anpassen (beachtet dabei immer die Richtlinien der Anbieter).

"Maui, Kitoko der beste Foodtruck der Insel"

Restaurants - Spartipps zum auswärts Essen

Um ehrlich zu sein haben wir auf Hawaii nur sehr selten im Restaurant gegessen. Die Foodtruck-Szene insbesondere auf Maui ist so gut und teilweise auf Restaurant-Niveau, sodass wir stattdessen meist einmal täglich am Foodtruck gegessen haben. Wir haben das “foodtrucken”, wie wir es nennen, bereits auf anderen Reisen für uns entdeckt und auch diesmal wieder einen ganzen Artikel zu den besten Foodtrucks auf Maui verfasst. Im Verhältnis zum Restaurantbesuch sind die Preise natürlich günstiger aber dennoch im Vergleich zu Deutschland immer noch relativ gesalzen. Eine Mahlzeit bekommt ihr für rund 15-20$.

Leitungswasser trinken: Generell ist in den USA und auch auf Hawaii das Leitungswasser bedenkenlos trinkbar und wird in Restaurants kostenlos serviert. Außerdem gibt es überall Wasserspender, wenn ihr eure eigene Trinkflasche dabei habt könnt ihr euch das Geld für abgepackte Wasser sparen und schont die Umwelt.

Auf Alkohol verzichten: In Bars und Restaurants ist Alkohol relativ teuer. Foodtrucks haben generell keine Schanklizenz, Softdrinks bekommt ihr dort für 1-2$. Euer Reisebudget wird es euch allgemein danken wenn ihr komplett auf Alkohol verzichtet.

Happy Hour: Ja, ok ihr habt recht… Wenn man auf Hawaii ist dürfen bunte Cocktails und ein eiskaltes Kona im Sonnenuntergang natürlich nicht fehlen. Das Prinzip Happy Hour wird auf Hawaii wie überall in den USA zelebriert. Es gibt sogar Apps in denen ihr die Happy Hour Bars in eurer Nähe angezeigt bekommt, dabei könnt ihr bis zu 50% (Bye 1 get 1 free) sparen.

Esst lokale Spezialitäten: Da auf Hawaii fast alles vom Festland importiert werden muss, sind die Preise natürlich am höchsten, desto größer der Anteil der Importwaren ist. Dafür sind Fischgerichte (Ahi oder Mahi Mahi) unschlagbar günstig. Kurzgebratenen Thunfisch gibt es als Plate Lunch ab 13$ am Foodtruck.

Aktionen & Specials: Ähnlich wie die Happy Hour gibt es auch in Restaurants Aktionstage (z.B. Taco Tuesday), Mittagsmenüs oder andere Specials beiden ihr kräftig sparen könnt.

Packt eure Kühlbox voll: Die Kühlbox und ein “Tommy Bahama” gehören meist zur Grundausstattung der Airbnbs. Somit könnt ihr euch Snacks und Getränke gut gekühlt mit auf Ausflüge oder an den Strand nehmen. Pro Tipp: Euer neuer bester Freund “Tommy” hat eine integrierte Kühltasche an der Rückenlehne. 

Selbstverpflegung: Früh, mittags und abends auswärts zu essen wird euch definitiv in den Ruin stürzen! Deshalb nehmt euch am besten eine Wohnung mit Küche, sodass ihr die Möglichkeit habt euch selbst zu verpflegen. Wenn ihr keine vollwertige Küche im Hotel habt, könnt ihr die Minibar nutzen um Lebensmittel zu kühlen und euch Sandwiches oder Salate machen.

"Hawaii, Mietwagen auf Oahu"

Transport - Spartipps zur Fortbewegung Auf Hawaii

Auf Hawaii gibt es unzählige Arten sich von A nach B zu bewegen. Welche Fortbewegungsart für euch die günstigste ist hängt maßgeblich von eurem Standort und eurer Reiseart ab. Wer nach Hawaii kommt um in einem Luxushotel auszuspannen und bunte Cocktails zu trinken, der wird mit Uber ggf. besser fahren als mit einem Mietwagen. Dann noch die ein oder andere Tour gebucht und man kann Hawaii ganz ohne eigenes Fahrzeug erkunden. Budget-Reisende können auf ein gut ausgebautes Busnetz zurück greifen, müssen dann jedoch unter Umständen damit leben, dass nicht jeder entlegene Zipfel der Insel erreichbar ist. Für uns hat sich der Mietwagen als beste Variante herauskristallisiert, so haben wir die maximale Flexibilität und können im Gegenzug auf teure geführte Touren verzichten.

Kurzzeitmiete vs. Langzeitmiete: Wir haben unseren Mietwagen auf Maui zunächst für zwei Wochen gebucht. Um kosten zu reduzieren haben wir später überlegt den Zeitraum auf eine Woche zu verkürzen. In unserem Fall haben zwei Wochen 800€ gekostet und eine Woche nicht etwa die Hälfte sondern 600€. Diese geringe Ersparnis von 200€ hätten wir mit großen Einbußen an Flexibilität bezahlt und inkl. Hin- und Rückfahrt von Kihei zum Flughafen locker in Uber-Fahrten investiert. 

Parkkosten beachten: Wer ein Hotel in Waikiki hat muss mit hohen Parkgebühren rechnen, denn ein kostenloser Parkplatz in Waikiki ist ein rares Gut und heiß begehrt. In der Tiefgarage des Hotels kommen leicht 30$ für einen Tag hinzu. In Waikiki bzw. Honolulu kann man sich jedoch hervorragend zu Fuß, mit dem Rad, Uber oder den öffentlichen Bussen fortbewegen.

Uber: Der private Fahrdienst ist vor allem in den belebten Regionen der Inseln ein beliebtes Transportmittel. Beachtet jedoch, dass die Kosten sehr stark schwanken und von Angebot und Nachfrage abhängen. So hat beispielsweise unsere Fahrt am späten Abend vom Flughafen HNL nach Waikiki rund 50$ gekostet, die gleiche Strecke vom Hotel zum Flughafen am Morgen jedoch nur 25$. Kurze Fahrten z.B. von Waikiki zum Diamond Head können jedoch für mehrere Personen schon günstiger sein als die Busfahrkarten.

Mietwagen nur für Ausflüge: Wer kostengünstig mit dem Bus fährt kann damit den Großteil der Insel erkunden. Für die wenigen Spots die nicht mit dem Bus erreichbar sind, empfehlen wir euch für einen Tag einen Mietwagen zu mieten und auf teure Touren zu verzichten.

Fahrzeugwahl: Natürlich hat jeder die Traumvorstellung in einem Jeep oder im Mustang über Hawaii zu cruisen. Für eine kurze Mietdauer kann man sich den Spaß schon mal gönnen. Aber sind wir mal ehrlich, ein Kleinwagen ist absolut ausreichend und spart richtig Geld. Die Straßen sind in sehr gutem Zustand und man braucht unserer Erfahrung nach keine Jeep.

Günstig Tanken: Auch in den USA gibt es große Preisunterschiede zwischen den Tankstellen. Wir haben teilweise eine Differenz von 1$ pro Gallone ausgemacht.

"Hawaii, Sundowner am Strand"

Einkäufe - Spartipps für die Dinge des täglichen Bedarfs

Supermärkte in den USA und so auch auf Hawaii sind ein wahres Highlight und eine Sehenswürdigkeit an sich. Es gibt nichts was es nicht gibt. Der Schreck folgt meist wenn ihr mit vollgepackten Taschen an der Kasse steht und es ans Bezahlen geht. Die USA und insbesondere Hawaii sind kein günstiges Reiseziel. Da fast alle Waren vom Festland auf die abgelegene Inselgruppe exportiert werden müssen, sind die Preise im Supermarkt dementsprechend knackig. Aber auch hier könnt ihr mit wenigen Tipps eure Kosten reduzieren und im Laufe eurer Reise hunderte Euro sparen…

Memberships: Der ultimative Spartipp für euren Einkauf, meldet euch als Member im Programm des jeweiligen Supermarkts an. Unser Lieblings-Supermarkt ist Safeway und wir sind schon seid unserer ersten USA-Reise Safeway-Mitglied. Als Member kassiert ihr satte Rabatte und profitiert von Aktionspreisen. Die Preise sind farblich gekennzeichnet, sodass ihr kein Angebot verpasst. Hier haben wir selbst bei kleinen täglichen Einkäufen bis zu ca. 10$ gespart.

Telefon-Membership: In einigen Supermärkten (z.B. Foodland) muss man sich nicht anmelden, sondern gibt an der Kasse einfach eine amerikanische Telefonnummer an. Hier könnt ihr die Nummer eures Hotels, eines Lieferdienstes oder Geschäfts angeben und schon wird eurem Einkauf der Member-Rabatt abgezogen.

App-Coupons: Amerikaner sind die Könige des “Couponings”. Die moderne Variante findet heute via App statt. Ladet euch dazu die App eures Lieblings-Supermarktes runter und schaut welche Coupons für euch in Frage kommen. Aber Achtung, einige Apps sind nur für den amerikanischen Markt freigeschalten und sind nicht im App-Store verfügbar, können aber online runtergeladen und installiert werden.

Aktionen: Neben Coupons sind Verkaufsaktionen wie “Bye 2, get 1 free” ebenfalls sehr beliebt. Manchmal sind derartige Aktionen nur auf die Member beschränkt oder auch der breiten Masse zugänglich. Überlegt euch also ob ihr bestimmte Sachen während eurer Reise mehrmals kaufen würdet und ob sich solche Angebote dadurch lohnen würden.

Großpackungen: Mit größeren Verpackungseinheiten könnt ihr richtig sparen. Wir haben uns für unterwegs täglich Sandwiches gemacht. Eine 250g Packung Schinken kostet bei Safeway z.B. 6,99$, eine doppelt so große 500g Packung kostet nicht etwa das Doppelte, sondern nur einen Dollar mehr (7,99$) und reicht für den ganzen Urlaub. Dieser Effekt ist bei vielen Lebensmitteln und Getränken (Bier) besonders groß. In diesem Sinne: “Go bigger or go home”! 

Supermärkte vergleichen: Achtet darauf, was ihr wo kauft! Sonnencreme ist bei Walmart sehr günstig und kostet im Doppelpack rund 13$, so viel wie eine Einzelpackung in den beliebten ABC-Stores. Ein sehr krasses Beispiel ist auch Alkohol: Eine 750ml Flasche Bacardi kostet bei Safeway regulär 34$, für Member 24$, im Foodland haben wir die gleiche Flasche für 14$ gekauft.

Straßenstände: Obst und Gemüse findet ihr frisch überall auf den Inseln an kleinen Ständen am Straßenrand. Manchmal bieten Privatleute Früchte aus dem Garten an und installieren eine Kasse des Vertrauens. Dann kosten z.B. 3 große Maracujas nur 1$ oder riesige Avocados 2-3$.

"Hawaii, Ausflug auf der Road to Hana"

Aktivitäten - Hawaii ohne zusätzliche Kosten Erkunden

Wie oben bereits erwähnt haben wir uns bewusst für einen Mietwagen und gegen teure Touren entschieden. Hawaii kann man wunderbar individuell und vor allem ohne zusätzliche Kosten erkunden. Dabei habt ihr den Vorteil, dass ihr alle Routen nach euren wünschen zusammenstellen könnt und nicht auf bestimmte Tage oder Zeiten beschränkt seid. Ihr kommt an Orte an die keine Touren angeboten werden und könnt obendrein die Spots teilweise für euch ganz allein genießen. Es gibt unzählige kostenlose oder günstige Aktivitäten auf den verschiedenen Inseln, die beliebtesten sind Wandern, Schnorcheln und Strandhopping. Euch wird also auf keinen Fall langweilig!

Geführte Touren: Die angebotenen Touren sind wirklich unglaublich teuer. Die Preise liegen meist um die 200€, sei die Tour auch noch so einfach. Zum Vergleich: Eine rund fünfstündige Tour in den Haleakala Nationalpark auf Maui schlägt mit rund 195€ pro Person zu Buche. Dabei kostet der Eintritt in den Park gerade einmal 30$ pro Fahrzeug. Schon ab einer Person lohnt es sich auf eigene Faust mit dem Mietwagen loszuziehen, dann kann man auch den ganzen Tag bleiben.

Besuche planen: Der Eintritt in den Haleakala Nationalpark ist beispielsweise drei Tage lang gültig. Da sich der Park über mehrere Regionen erstreckt, lohnt es sich die Aktivitäten so zu planen, dass ihr nur einmal Eintritt bezahlt und dann innerhalb der drei Tage z.B. auf den Gipfel und zum Pipiwai Trail am Ende der Road to Hana geht.

Wandern: Hawaii ist berühmt für seine grandiosen Wanderungen. Es gibt unzählige Trails und die meisten von ihnen sind kostenlos. Es lohnt sich also die Wanderschuhe einzupacken und Hawaii zu Fuß zu erkunden. Was gibt es schöneres als durch den exotischen Dschungel zu streifen und unglaubliche Ausblicke zu genießen. Das Workout gibt es gratis dazu!

Schnorcheln: Wer die Unterwasserwelt ausgiebig erkunden möchte, sollte seine Schnorchel-Ausrüstung von zu Hause mitbringen oder zu Beginn der Reise bei Walmart ein Set kaufen (Flossen kosten dort rund 20$ / Schnorchel und Maske im Set rund 15$). Darüber hinaus gibt es in den meistens Airbnbs bereits Schnorchel-Ausrüstung vorrätig. Ansonsten gibt es oft günstige Angebote wenn ihr die Sachen beim örtlichen Wassersport-Verleih für einen längen Zeitraum bucht oder mehrere Sets ausleiht.

Strandhopping & Wassersport: Eine der schönstens Sehenswürdigkeiten Hawaiis sind die traumhaften Strände. Diese könnt ihr meist vollkommen kostenlos genießen. An vielen berühmten Surfspots könnt ihr den Profis beim Wellenreiten zu schauen. Wer selber aufs Brett steigen möchte, findet mit etwas Glück ein Surfbrett oder Bodyboard (ca. 30$ bei Walmart) in seiner Unterkunft vor.

Timeshare presentation: Wir selbst haben es nicht gemacht aber schon öfter davon gehört und in Instagram-Stories gesehen… Wenn ihr etwas Zeit opfert und euch eine dieser Präsentationen anschaut bekommt ihr als Dank für eure Aufmerksamkeit oft kostenlose oder super günstige Ausflüge wie z.B. einen Segelturn für 30$ anstatt für 400$.

Last but not least, der ultimative Hawaii-Spartipp exklusiv für alle die es bis hier her geschafft haben: Fahrt nicht nach Hawaii!!! 😉

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