Boston – Zu Fuß erkunden: Die besten Tipps für euren perfekten Tag

Boston zu Fuß: Skyline
"Boston, Skyline View von East Boston"

„Shipping up to Boston“ – Die Klänge der Dropkick Murphys im Ohr, historische Backsteingebäude vor Augen und das Meer immer in Reichweite. Kaum eine andere Metropole in den USA verbindet so viel Geschichte mit modernem Großstadtdschungel und maritimen Flair. Wandelt entlang des Freedom Trail auf den Spuren der Amerikanischen Revolution, schlendert durch historische Gassen, genießt den Blick auf den Hafen und erlebt im Seaport District das moderne Boston. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen gebündelt auf einer Halbinsel, damit ist Boston eine Stadt, die man am besten zu Fuß erkundet.  In diesem Artikel nehmen wir euch mit auf einen abwechslungsreichen Stadtspaziergang durch Boston und zeigen euch, wie ihr die wichtigsten Highlights an nur einem Tag erkunden könnt…

Boston zu Fuß: Freedom Trail
"Boston, old meets new - auf dem Freedom Trail durch Downtown"

Boston Tipps: Anreise

Boston ist der perfekte Start für euren New England oder Maine Roadtrip. Die Hauptstadt von Massachusetts wird täglich von allen großen deutschen Flughäfen per Direktflug angeflogen. Wir sind das erste Mal mit Iceland Air in die Staaten geflogen und können den Umlauf absolut empfehlen. Iceland Air hat sich auf günstige Flüge aus Europa in die USA spezialisiert, sodass wir unseren Flug von Berlin nach Boston bereits für rund 400€ ergattern konnten. Das Prinzip ist denkbar einfach wie gut, die Airline sammelt Fluggäste aus den größeren Städten Europas ein und verteilt sie über die Basis in Reykjavik zu amerikanischen Metropolen. Das absolute Plus: Die Umstiegszeiten sind so optimiert, dass es kaum länger als ein Direktflug dauert, ihr aber nur zwei kurze Flüge habt und euch zwischendurch die Beine vertreten könnt. 

Achtung: Seid euch bewusst, Iceland Air ist ein Low Cost Carrier, sodass bis auf Wasser, Tee und Kaffee nichts inklusive ist! Auch für Gepäck und jeden anderen Service fallen zusätzliche Kosten an.

Die meisten Sehenswürdigkeiten in Boston gruppieren sich um das Stadtzentrum und sind fußläufig zu erreich, sodass ihr die wichtigsten Highlights problemlos an einem vollständigen (!) Tag schafft. Bleibt also mindestens zwei Nächte in Boston. Wer tiefer eintauchen möchte und Museen, sowie Harvard oder Salem besuchen möchte, der sollte jedoch mehr Zeit einplanen.

Boston zu Fuß: New England Spring
"Boston, New England Spring"

Boston Tipps: Unterkunft

Unser Learning: Wer nur wenig Zeit in Boston hat, der sollte auf jeden Fall eine Unterkunft in der Innenstadt von buchen – koste es was es wolle! Unterkünfte in Boston sind extrem teuer und damit hatten wir uns für ein wunderschönes Airbnb* am Admirals Hill in Chelsea entschieden. Die Unterkunft hat uns sehr gut gefallen und das alte Captains House verströmt einen einzigartigen Flair. Wenn man allerdings wirklich nur einen Tag in einer Stadt wie Boston ist, dann möchte man doch etwas zentraler Wohnen. Die besten Stadtviertel um alles fußläufig zu erreichen sind auf der „knubbeligen“ Halbinsel. Downtown und Chinatown sind dabei sehr großstädtisch, während Beacon Hill und North End fast kleinstädtischen Charme versprühen. Vom modernen Seaport, was der Hafencity ähnelt, seid ihr über die Brücke schnell in der Innenstadt und auch East Boston ist gut über die Fähre angebunden.

Boston zu Fuß: Beacon Hill
"Boston, Acorn Street im historisches Viertel Beacon Hill"

Boston TippS: Fortbewegung

Der Verkehr in Boston ist auf Grund der isolierten Lage auf verschiedenen Halbinseln wirklich eine Qual, sodass ihr eigentlich während eures Aufenthalt in der Stadt keinen Mietwagen benötigt. Solltet ihr einen New England oder Maine Roadtrip planen, dann ist es allerdings oft günstiger und vor allem praktischer den Mietwagen direkt am Flughafen abzuholen und vor dem Rückflug wieder dort abzugeben. Bei unserem Airbnb* in Chealsea außerhalb der Innenstadt konnten wir kostenlos parken, in den dicht besiedelten Vierteln Bostons ist Parken jedoch oft sehr teuer und rar gesäht. Entscheidet also am besten je nach Lage der Unterkunft oder achtet darauf das Parken inklusive ist. Dafür verfügt Boston aber über ein ausgezeichnetes Nahverkehrsnetz, gute Fährverbindungen und kann problemlos zu Fuß oder mit dem Rad erkundet werden
 
Extra Tipp: Nutzt für Parkplätze oder Parkhäuser die Seite Spot Hero und bucht euren Stellplatz vorab, dabei könnt ihr bis zu 50% sparen. Ein ganzer Tag im Parkhaus in Chinatown hat uns damit nur ca. 20€ gekostet.
Boston zu Fuß: Freedom Trail
"Boston, Streets of Downtown Boston"

Frühstück bei Tatte oder Flour

Start your day right! Bei einem Stadtspaziergang durch Boston legt ihr einige Kilometer zurück. Ein deftiges Frühstück bietet die perfekte Grundlage für euren Tag. In Boston gibt es zwei sehr beliebte Café-Ketten, zum einen „Tatte“ und „Flour“. Beide haben mehrere Filialen im Stadtgebiet. Wer unserer Route folgt startet am besten bei „Tatte“ in der Boylston Street, direkt am Boston Common Park. Hier bekommt ihr nicht nur ausgezeichneten Kaffee, leckeres Frühstück und prachtvolle Teilchen, sondern frühstückt auch in wunderschönem Ambiente. Das Breakfast Sandwich ist der Hammer, probiert unbedingt auch die Matcha Lemonade – eine der besten die ich je hatte. Bei schönem Wetter bietet der kleine Kiosk im Park die perfekte Alternative, hier bekommt ihr das berühmte Gepäck von „Flour“, sowie Frühstücksklassiker und Snacks.

Boston zu Fuß: Frühstück bei Tatte
"Boston, Frühstück bei Tatte"

Boston Common & Boston Public Garden

Der Boston Common Park und der benachbarte Public Garden sind die grüne Lunge der Stadt. Während der Boston Common ganz im Zeichen von Sport und Freizeitaktivitäten steht, findet ihr im Public Garden eine schön angelegte Parkanlage mit vielen Statuen und bunten Blumen, die sich um den großen Ententeich gruppieren. Wer möchte kann sich ein Tretboot ausleihen oder einfach nur die Eichhörnchen beobachten die durch den Park flitzen. Besonders schön: Rund um den Park blitzen hinter den Bäumen die historischen und modernen Gebäude der Stadt hervor, diese bilden einen tollen Kontrast zum saftigen Grün. Schlendert durch den Park und orientiert euch dabei Richtung Charles Street im Nord-Osten des Parks um auf der anderen Straßenseite direkt in Beacon Hill rauszukommen. Kurz bevor ihr den Park verlasst, passiert ihr die berühmte „Wake Way for Ducklings Sculpture“. Die süßen Entchen werden je nach Jahreszeit von den Einwohnern mit süßen Kostümen eingekleidet.

Boston zu Fuß: Public Garden
"Boston, Frühlingsblumen und Skyline View im Public Garden"
Boston zu Fuß: Public Garden
"Boston, Ententeich im Public Garden"
Boston zu Fuß: Public Garden
"Boston, Enten Statue im Public Garden"

Beacon Hill

Beacon Hill ist das wohl schönste Stadtviertel Bostons. Entlang der steilen Kopfsteinpflaster-Straßen findet ihr wunderschöne historische Backsteingebäude mit bunten Holztüren und gepflegten Blumenkästen. Das Herz des Viertel ist die Charles Street, wo sich zahlreich Cafés, Bars und süße Boutiquen befinden. Links und rechts gehen die Straßen zu den eleganten Stadtvillen ab. Die wohl fotogenste Ecke des Viertels ist die Acorn Street, die alten Backsteingebäude und gusseiserenen Laternen erstrecken flankieren die Gasse und wirken als wäre die Zeit stehen geblieben. Spaziert die Chestnut Street und Walnut Street entlang zurück zum Boston Common und Massachusetts State House, wo ihr das erste Mal auf den berühmten Freedom Trail trefft.

Boston zu Fuß: Beacon Hill
"Boston, Acorn Street im historisches Viertel Beacon Hill"
Boston zu Fuß: Beacon Hill
"Boston, Details im historisches Viertel Beacon Hill"
Boston zu Fuß: Beacon Hill
"Boston, Acorn Street im historisches Viertel Beacon Hill"

Freedom Trail

Die einfachste Art Boston zu erkunden ist ein Spaziergang entlang des Freedom Trails. Auf der rund 4km langen Route kommt ihr an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten Bostons vorbei und erfahrt mehr über die Geschichte der Stadt, sowie die bedeutende Rolle Bostons in der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Der Freedom Trail führt euch dabei an die Orte, an denen wichtige Ereignisse stattfanden, die zur Amerikanischen Revolution und schließlich zur Gründung der Vereinigten Staaten führten. Boston gilt deshalb als die Wiege der amerikanischen Freiheit. Follow the red Line! – Bei eurer Erkundungstour entlang des Freedeom Trails könnt ihr praktischerweise nichts falsch machen, da der Weg durch einen roten Bachsteinstreifen auf dem Weg markiert ist. Entlang des Freedom Trails gibt es an den historischen Städten Informationstafeln, wer mehr Hintergründe erfahren möchte, der schließt sich einer geführten Freedom Trail Tour* an oder bucht sich für wenig Geld einen Audioguide*.

Boston zu Fuß: Freedom Trail
"Boston, auf dem Freedom Trail durch Downtown"

Old South Meeting House: Hier versammelten sich Kolonisten vor der berühmten „Boston Tea Party“ von 1773.

Old State House:  Eines der wichtigsten Regierungsgebäude der britischen Kolonie Massachusetts. Vor dem Gebäude ereignete sich 1770 das „Boston Massacre“.

Faneuil Hall: Bekannt als „Cradle of Liberty“ (Wiege der Freiheit), weil hier politische Debatten gegen die britische Herrschaft stattfanden.

Paul Revere House: Das Wohnhaus des berühmten Patrioten Paul Revere. Er warnte die amerikanischen Kolonisten vor dem Anmarsch britischer Truppen.

Old North Church: Von hier wurden 1775 die Signallichter „One if by land, two if by sea“ ausgesendet, die vor dem Anmarsch britischer Truppen warnten.

Boston zu Fuß: Freedom Trail
"Boston, Old State House am Freedom Trail"
Boston zu Fuß: Freedom Trail
"Boston, Old South Meeting House am Freedom Trail"
Boston zu Fuß: Freedom Trail
"Boston, Old City Hall am Freedom Trail"
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Sam Adams Brewery

Samuel Adams war einer der wichtigsten politischen Anführer der Amerikanischen Revolution und half dabei, den Widerstand in Boston zu organisieren, der schließlich zur Unabhängigkeit der USA führte. Auch wenn Sam Adams persönlich nichts mit der Brauerei zu tun hat, wurde der Name zu seinen Ehren gewählt. Das Unabhängigkeitsbestreben und Unternehmertum haben beide gemeinsam, sodass die Marke Samuel Adams als einer der wichtigsten Pioniere der modernen Craft-Beer-Bewegung in den USA gilt. Die Brauerei hat maßgeblich dazu beigetragen, dass kleine Qualitätsbrauereien in den Staaten wieder populär wurden. Damit ist der Sam Adams Taproom im Herzen Bostons der ideale Ort um sowohl dem Pionier Sam Adams als auch dem Craft Beer Kult zu huldigen. Lasst euch das hauseigene Bier in der Brauhalle oder auf der Dachterrasse mit Blick auf die Hochhäuser Downtowns schmecken.

Extra Tipp: Auf der anderen Straßenseite befindet sich der Democracy Brewing Beer Garden direkt vorm bunten Boston Sign und bietet euch ebenfalls einen schönen Überblick über den historischen Platz.

Boston zu Fuß: Sam Adams Brewery
"Boston, Sam Adams Brewery in Downtown"

Quincy Market & Public Market

Nach dem Bier ist es Zeit für einen Snack. In unmittelbarer Nähe von Sam Adams befinden sich am Faneuil Hall Marketplace drei historische Markthallen mit Shops und Foodspots. Während sich im South und North Market vorallem Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten befinden, findet ihr im Quincy Market in der Mitte eine große Foodhall und einige Souvenir Shops. In der Mittagszeit ist hier einiges los. Wer es deutlich entspannter mag und auf der Suche nach einzigartigen Souvenirs ist, für den ist der nahegelegene Boston Public Market eindeutig die bessere Anlaufstelle. Neben verschiedenen Foodspots und frischen Lebensmiiteln, findet ihr hier süße kleine Shops und die „Beer Alley“ mit verschiedenen Craft Beer aus New England. Bei Beantown Pastrami wurde mit dem Ziel gegründet, das New Yorker Pastrami Sandwich nach Boston zu bringen und ist die perfekte Anlaufstelle für euren Mittagssnack.

Boston zu Fuß: Public Market
"Boston, einzigartige Souvenirs und Foodspots im Boston Public Market"

North End

Vom Boston Public Market führt euch euer Weg über den Rose Kennedy Greenway weiter Richtung North End. Es ist eines der ältesten Viertel Bostons und weiterhin Bestandteil des Freedom Trails. Mit dem Paul Revere House, einem der ältesten erhaltenen Holzhäuser in Boston und der Old North Church findet ihr in North End einige bedeutsame Stätten der amerikanischen Revolution. Außerdem haben sich hier viele italienische Einwanderer angesiedelt, sodass die Straßen von italienischen Restaurants und Cafés geprägt sind und den Charme von „Little Italy“ verströmen. Wer statt eines schnellen Snacks, lieber eine Pause in einem Restaurant einlegen will, ist hier genau richtig.. Alternativ haben viele Restaurants und Bäckerein auch eine Ausgabe direkt an der Straße, wo ihr euch köstliches italienischen Gebäck zum Nachtisch gönnen könnt. Die beliebtesten Anlaufstellen sind Mikes Pastry oder Modern Pastry mit seinen berühmten Pistacio Cannoli.

Boston zu Fuß: North End
"Boston, Paul Revere House in North End"
Boston zu Fuß: North End
"Boston, typisch amerikanische Architektur in North End"
Boston zu Fuß: North End
"Boston, Little Italy Vibes in North ENd"

Harbor Walk & Long Wharf Waterfront

Es wird Zeit den maritimen Flair Bostons aufzusaugen. Begebt euch dazu von North End Richtung Hafen und folgt dem Boston Harbor Walk am Ufer entlang zurück zur Long Wharf Waterfront. Auf dem Weg könnt ihr theoretisch bis zu 69km zurück legen. Er ist einer der wichtigesten Naherholungsgebiete Bostons und verbindet zahlreiche Stadtviertel. Wenn ihr alle Bögen entlang der historischen Werften mitnehmt legt ihr von North Park bis zur Long Wharf davon rund 3km zurück, ihr könnt aber auch zwischendrin immer wieder abkürzen. Die meisten der historischen Gebäude wurden zu coolen Lofts mit Blick auf den Hafen umgebaut, natürlich stilecht mit direkten Zugang zu ihrem eigenen Anleger. Schnappt euch einen Kaffee und lasst euch auf einem der Adirondack Chairs am Ufer nieder. Im besten Fall scheint euch dabei die Sonne ins Gesicht während sich die Segelboot im Hafenbecken hin und her wiegen. Am besten folgt ihr dem Habor Walk weiter Richtung Chinatown Gate.

Boston zu Fuß: Harbor Walk
"Boston, Spaziergang entlang der Werften am Harbor Walk"

Theatre District & Chinatown

Chinatown und der Theatre District grenzen direkt aneinander bzw. gehen mehr oder weniger ineinander über. Während sich in Chinatown bunte Streetart und authentische Restaurants  abwechseln, findet ihr im Theatre District die schönsten Gebäude der Stadt. Zwischen der Kneeland Street und der Essex Street findet ihr die meisten Streetart Kunstwerke. Um keines zu verpassen folgt ihr am besten dem Chinatown Art Walk. Von dort ist es nur ein Katzensprung bis zum prachtvollen Opera House und dem Paramount Center. Die Gebäude in der Gegend stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert und verströmen den einzigartigen Art Deco Charme der 20er Jahre wie im alten New York. Besonders schön ist der Kontrast der detailreichen Fassaden und der leuchtenden Neonschildern an regnerischen Tagen vor den glänzenden modernen Hochhäusern im Hintergrund.

Boston zu Fuß: Theatre District
"Boston, Eingang des Opera House im Theatre District"
Boston zu Fuß: Theatre District
"Boston, Architektur in den Straßen des Theatre District"
Boston zu Fuß: Theatre District
"Boston, Architektur in den Straßen des Theatre District"

Seaport District

Der Seaport Disrict ist das modernste Viertel Bostons und eines der größten Stadtentwicklungsprojekte der letzten Jahrzehnte in den USA. Früher bestand das Gebiet hauptsächlich aus Hafenanlagen und Lagerhäusern, heute ist es ein modernes Zentrum für Unternehmen und neugeschaffenem Wohnraum. Mit der Lage am Wasser, einer Mischung aus Backsteingebäuden und moderner Architektur erinnert es etwas an die Hafencity in Hamburg. Genießt die Aussicht auf die Skyline vom Fan Pier Park und beendet den erlebnisreichen Tag mit deftigen BBQ bei The Smoke Shop BBQ oder einem kühlen Bier bei Trillium, einer der besten Craft Beer Breweries der Stadt.

Extra Tipp: Einen besonders schönen Blick auf die Skyline habt ihr auch am Lewis Pier in East Boston in der Nähe des Flughafens. Schnappt euch einen Snack und Café bei bei Portside Market und genießt die Aussicht.

Boston zu Fuß: BBQ in Seaport
"Boston, BBQ in Seaport"

Boston Tipps für Regentage

Das Wetter in New England kann launisch sein. Bei unserem Besuch im Mai, war für den ganzen Tag Dauerregen angesagt, sodass wir schon einige Alternativen für Regentage rausgesucht haben. Glücklicherweise hat sich dann alles zum Guten gewendet und wir konnten die Stadt bis zum späten Nachmittag bei angenehmen Frühlingswetter erkunden. Das Wetter an der Küste kann schnell umschlagen, daher lohnt es sich auch bei einer guten Wetterprognose einige Indoor-Aktivitäten in der Hinterhand zu haben.  Zum einen bietet es sich an die Stationen des Freedom Trails rund um den Faneuil Hall Marketplace zu erkunden, hier befinden sich einige Museen, Markhallen, Foodspots und der Sam Adams Taproom, sodass ihr nur kurze Distanzen im Regen zurücklegen müsst. Zum anderen gibt es in Boston zahlreiche Museen.

Extra Tipp: Auch wenn sich Boston am besten zu Fuß erkunden lässt, lohnt sich an Regentagen eine Hop-on-hop-off Tour*, die euch trockenen Fußes zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten bringt.

Boston zu Fuß: Quincy Market
"Boston, Quincy Market am Faneuil Hall Market Place"

USS Constitution: Bei einem Besuch könnt ihr an Bord des ältesten noch schwimmenden Kriegsschiffs der Welt gehen und die engen Decks sowie die Kanonen aus nächster Nähe sehen. (Tickets online buchen*)

New England Aquarium: Das New England Aquarium beherbergt Tausende Meerestiere und ist besonders für sein riesiges zentrales Ozeanbecken mit Meeresschildkröten, Haien und Rochen bekannt. (Tickets online buchen*)

Boston Children’s Museum: Perfekt für Familien mit zahlreichen interaktiven Ausstellungen, in denen Kinder auf spielerisch lernen können. (Tickets online buchen*)

Museum of Science: Auch hier findet ihr mehr als 700 interaktive Ausstellungen, ein Planetarium in einem der größten Wissenschaftsmuseen der USA. 

Boston Tea Party Ships & Museum: Das Boston Tea Party Ships & Museum lässt Besucher die berühmte Boston Tea Party von 1773 auf nachgebauten Schiffen interaktiv nacherleben. (Tickets online buchen*)

Bootstour

Boston hat eine absolut einzigartige Skyline in der sich altehrwürdige historische Hochhäuser mit modernen auf Hochglanz polierten Skyscrapern abwechseln. Das Spiel aus den verschiedenen Schichten und Blickwinkel lässt sich am besten vom Wasser aus bestaunen. Es werden verschiedene Bootstouren wie ein Segeltörn im Sonnenuntergang* angeboten. Mit dem Duckboat* habt ihr die perfekte Kombi aus einer Stadtrundfahrt und einem Bootsausflug mit Blick auf die Skyline. Am güstigsten könnt ihr Boston vom Wasser aber mit der Habor Ferry erleben. Die kürzeste Strecke führt von Long Wharf nach East Boston und kostet nur rund 2,50$, Skyline View inklusive.

Boston zu Fuß: Bootstour
"Boston, Bootstour durch den Boston Habor"
Boston zu Fuß: Skyline
"Boston, old meets new - Details in der Skyline"
Boston zu Fuß: Skyline
"Boston, old meets new - Details in der Skyline"
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