Bangkok - Die besten Spots für Bangkok-NEulinge

“Bangkok ist ein Moloch” im Vorfeld unserer Reise hatten wir oft mit negativ behafteten Aussagen zur thailändischen Hauptstadt zu tun. Bangkok ist häufig nur Durchgangsstation für die Weiterreise. Jeder der Asien bereist landet früher oder später hier und die meisten wollen so schnell wie möglich wieder weg…  Ja, es stimmt, Bangkok ist wahnsinnig wuselig, lebendig und aufregend. Schnell können wir uns von den ganzen Eindrücken überfahren fühlen und das Gefühl haben in der Masse zu versinken. Doch es ist ebenso spannend alles in sich aufzusaugen und den Trubel der Stadt auf sich wirken zu lassen.

Es wäre verrückt zu glauben, einer Stadt wie Bangkok mit ein paar Tips in einem Beitrag gerecht werden zu können. In ein paar Tagen in der Metropole kann man bestenfalls an der Oberfläche kratzen. Vermutlich entdecken selbst Reisende nach mehreren Besuchen immer wieder neue Ecken. Wir sind uns sicher, dass wir Thailand früher oder später noch einmal bereisen werden und dann die Gelegenheit haben diesen Beitrag zu vervollständigen…

Bangkok ist Start und Ziel unseres dreiwöchigen Inselhoppings im Golf von Thailand. Als absolute Thailand-Neulinge sind wir bei der Hotelwahl auf Nummer sicher gegangen und haben uns zwei hochwertige Hotels ausgesucht. 

Die ersten zwei Nächte haben wir im Mercure Bangkok Makkasan* verbracht. Es liegt wie der Name schon sagt direkt an der Metrostation Makkasan und ist somit super vom Flughafen (BKK) zu erreichen. Entsprechend gut ist auch die Anbindung an die Sehenswürdigkeiten die ebenfalls an die Metro angebunden sind, wie z.B. der Chatuchak Weekend Market oder der Ratchada Train Market und das moderne Bangkok mit Sukhumvit. Das Hotel bietet einen Shuttle-Service zur Metro und zu den Malls in Sukhumvit an. Hier ist alles sehr modern gestaltet, es gibt leckeres Frühstück und die Zimmer sind tadellos. Der Rooftop-Pool ist der absolute Hammer und bietet euch Erholung vom Großstadttrubel und Blick auf die Skyline, besser geht´s nicht! Einziger Minuspunkt: die unmittelbare Nachbarschaft ist nicht sehr einladend, der Zugang zum Hotel erfolgt über eine viel befahrene Straße und lädt nicht gerade zum Bummeln ein.

Bangkok Sukhumvit

Sukhumvit ist das neue moderne Bangkok mit glänzenden Hochhäusern, Banken und klimatisierten Malls. Wir haben hier nicht so viel Zeit verbracht und waren mehr oder weniger nur auf der Durchreise. Es ähnelt sehr den westlichen Großstädten und bietet alles was euer Shopping-Herz begehrt. Außerdem findet ihr hier ein paar hippe Clubs und coole Rooftopbars. Der Großraum ist sehr gut an die Metro angebunden. 

Community-Tip:
Was wäre eine moderne Großstadt ohne ihren Stadtpark? Der Lumphini Park ist quasi der Central Park Bangkoks. Hier könnt ihr mal die Seele baumeln lassen wenn ihr genug vom ganzen Großstadttrubel habt.
[Tip von Pati & Matte von “Einfach Losgereist” die beiden sind absolute Thailand-Experten!]

Chatuchak Weekend Market

Der Chatchuka Weekend Market ist einer der größten und bekanntesten Märkte der Stadt. Hier gibt es eigentlich nichts was es nicht gibt. Von Klamotten und Accessoires, über leckeres Essen, bis hin zu Pflanzen und Tieren könnt ihr hier gefühlt alles kaufen. Handeln ist natürlich ein absolutes Muss!
Wie der Name schon sagt findet er jedoch nur am Wochenende statt. 
Um den Markt in seiner vollen Pracht zu genießen solltet ihr euch unbedingt eine Karte an einem der Haupteingänge besorgen. Wir haben an den Nebeneingängen leider keine Karte gefunden und haben dadurch vermutlich nur einen Bruchteil des Markts gesehen. Anscheinend haben wir uns im Kreis gedreht und kamen immer wieder an der gleichen Stelle raus, dadurch haben waren wir auch nur ca. 2 Stunden dort. Andere haben hier aber schon ganze Tage verbracht.
Der Markt ist sehr gut an die Metro angebunden. Die grüne und die dunkelblaue Linie halten direkt vor den Toren. Wir sind über die Station Chatuchak Park / Mo Chit angekommen und haben den Markt über einen der Nebeneingänge entlang der Hauptstraße bzw. den Park betreten. Der Haupteingang liegt jedoch in der Nähe der Station Kamphaeng Phet – dort bekommt ihr dann auch einen Übersichtsplan

Ratchada Train Market

Der Ratchada Train Market wurde durch seinen Anblick von oben berühmt. Die vielen bunten Zelte die vor dem Nachthimmel leuchten geben ein tolles Bild ab. Aber auch der Markt selbst ist wahnsinnig cool. Wir hatten hier einen tollen Abend. Es gibt richtig leckeres Essen und natürlich auch einige Shops, sowie eine Partymeile. Es ist ein reiner Nachtmarkt der von 17.00 -1.00 Uhr geöffnet ist. 
Wir sind mit der dunkelblauen Linien direkt vom Chatuchak Weekend Market zum Ratchada Train Market weiter gefahren. Die Haltestelle Thailand Cultural Centre liegt vor dem Esplanade Cineplex Ratchadaphisek. Wenn ihr Lust habt könnt ihr euch im Supermarkt im Untergeschoss ein “großes Chang” holen und dann zur obersten öffentlichen Ebene der Mall fahren, von dort gibt es einen direkten Zugang zum Parkhaus. Der Parkhauswächter erkennt schon seine Pappenheimer und weist euch freundlich den Weg zur “Aussichtsplattform”. Wir sind über die Rampe bis in die letzte Etage des Parkhauses gelaufen und haben von dort alleine den Sonnenuntergang und den Blick auf die bunten Lichter genossen.

Nach unserem dreiwöchigen Inselhopping im Golf von Thailand, ging es für uns vor der Rückreise nach Deutschland noch einmal nach Bangkok. 

Zum Abschluss unserer Reise haben wir uns dann ins Getümmel gestürzt und ein Hotel in Bangkoks Altstadt und in der Nähe der Khao San Road gebucht. Das Dewan Bangkok* liegt nur wenige Gehminuten vom Trubel entfernt und ist dabei trotzdem sehr ruhig. Von hier aus könnt ihr auf Entdeckungstour in der Altstadt gehen,  die Tempel und den Königspalast besuchen oder eine Bootstour auf dem Fluss unternehmen. Auch hier wurden wir nicht enttäuscht. Das Hotel ist im orientalischen Stil eingerichtet und bietet euch ebenfalls einen Pool auf der Dachterrasse. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Da unser Rückflug erst am Abend ging, durften wir noch bis zu unserer Abreise die Hoteleinrichtungen nutzen. 

Wat Pho

In unmittelbarer Nähe des Königspalasts befindet sich der Wat Pho. Besonders schön sind die unzähligen großen und kleinen Spitzkuppeln (Chedis) mit den detailreichen bunten Mosaiken und Ornamenten. 
Außerdem ist er für den riesigen liegenden Buddha bekannt.
Die Anlage ist wunderschön und bietet zahlreiche Fotomotive, man kann sich kaum satt sehen!

Wat Arun

Vermutlich kennt fast jeder die Bilder vom majestätischen Wat Arun am Flussufer. Er ist einer der schönsten und bekanntesten Tempel in Bangkok und vor allem für seine strahlende weiße Farbe und markante Kuppel bekannt. Am besten erreicht ihr den Tempel mit dem Boot und könnt vom Fluss schon mal die Aussicht genießen. Besonders schön ist die Überfahrt in den Abendstunden. 
Natürlich gilt auch hier die übliche Kleiderordnung.

Khaosan Road & Soi Ram Butri

Jubel, Trubel, Heiterkeit auf der Partymeile Bangkoks. Der eine liebt es, der andere hasst es.
Wir müssen sagen es hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht. Klar kann es schon auch ganz schön nervig sein 100 mal gefragt zu werden ob man einen Anzug will oder zur Ping Pong Show möchte … aber irgendwie ist es auch richtig cool dort. Mal abgesehen von den nervigen und zum Teil aufdringlichen Händlern ist die Khao San Road wie ein riesiger Spielplatz für Erwachsene. Am besten nimmt man sich ein kaltes Bier oder einen Cocktail und streift die Straße hoch und runter, lässt das Treiben auf sich wirken und saugt den Flair ein. Viele bunte Lichter, lebendiges Publikum und skurrile Menschen all das  findet ihr hier und ihr solltet euch einen Besuch auf Bangkoks berühmtester Meile auf keinen Fall entgehen lassen.
Wer Lust auf eine kleine Mutprobe hat und schon immer mal Wissen wollte wie sich die Stars im Dschungelcamp fühlen vermutlich kommt man nirgendwo sonst so einfach in den Genuss Skorpion, Vogelspinne und jegliches Getier zu probieren.

Ein wenig unbekannter ist die kleine Schwester der Khao San Road – die Nebenstraße Soi Ram Butri. Hier geht es nicht ganz so wild zu!

Nice to know

Kleiderordnung: Während eines Tempelbesuches sollten Männer wie auch Frauen die Schultern bedeckt halten. Ein T-Shirt oder ein Tuch ist dafür ausreichend. Bei den Herren sind kurze Hosen erlaubt, Frauen sollten mindestens kniebedeckende Röcke oder Hosen wählen. Ihr könnt zur Not eure “Tempelausrüstung” vor Ort ausleihen oder euch an einem der zahlreichen Stände aufrüsten.
Beim Besuch des Königspalasts wird das ganze noch etwas strenger gehandhabt. Dort sind lange Hosen bzw. Röcke für beide Geschlechter Pflicht, ebenso wie geschlossene Schuhe. Männer sollten langärmlige Hemden tragen. Ein Tuch um die Schultern zu bedecken reicht hier nicht aus. Außerdem ist zu figurbetonte Kleidung, tiefer Ausschnitt oder bauchfrei tabu. 
Am Einlass der jeweiligen Sehenswürdigkeiten wird von der “Geschmackspolizei” kontrolliert!

Fortbewegung in Bangkok: Es gibt verschiedenste Fortbewegungsmittel. Vom Roller fahren würden wir euch ganz klar abraten!!! Bei unserem ersten Aufenthalt sind wir eigentlich ausschließlich mit der Metro gefahren. Das Netz wird immer besser ausgebaut und außerhalb der Altstadt kann man mit der Metro sehr günstig Bangkok entdecken. Ihr könnt damit übrigens auch direkt zum Flughafen fahren. Weitere Alternativen sind Grab (Uber), Taxis und natürlich Tuk Tuks. Beim Taxi oder Tuk Tuk fahren, solltet ihr euch definitiv nicht über den Tisch ziehen lassen. Natürlich sind auch wir besseren Wissens ein wenig abgezockt worden und haben den Tip, immer auf das Taxameter zu bestehen, nicht durchgesetzt. Allerdings müssen wir auch sagen, dass die Preise trotzdem wahnsinnig günstig sind.

Boot fahren in Bangkok: Gerade in der Altstadt sind die Linienboote und Wassertaxis eine gute Alternative. Es gibt die Express-Boote (orange Flagge) und Touristen-Boote (blaue Flagge). Die Express-Boote bringen euch für ein paar Cent günstig von A nach B. Für euer Ticket solltet ihr ein paar Baht in Bar dabei haben. Ihr zahlt an der Station oder direkt auf dem Boot. Das ein- und aussteigen geht relativ zügig von statten. Diese Boote werden auch von den Locals genutzt. Die Touristen-Boote fahren im Prinzip die gleiche Strecke ab, sind aber um einiges teurer. 

Streetfood gehört für uns zum Thailand-Feeling definitiv dazu. Auch wenn es eventuell nicht den deutschen Hygienevorschriften entspricht, es ist sehr lecker und ein günstiger Snack zwischendurch. Wir haben uns auch abends oft einen Haufen Kleinigkeiten geholt und uns durch mehrere Stände gefuttert. In der Nähe von unserem Hotel* und unweit der Khao San Road gibt es für uns einen der besten Streetfood-Märkte. Abends kommen die fliegenden Händler und bauen auf der Straße ihre Stände auf. Hier essen viele Einheimische und es ist so lecker! (Jew’s Suki & Hot Plate)

Schreibe einen Kommentar

Das könnte dir auch gefallen...